Current events

  • — Berner Fachhochschule, Architektur, Holz und Bau Solothurnstrasse 102, 2504 Biel

    Kongress: KULTURERBE, EIN GEMEINSAMES GUT. Für wen und warum?

    Kulturerbe2018 Learn more here

    Das Rahmenübereinkommen des Europarats über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft
    (Konvention von Faro) versteht Kulturerbe als zentrale Ressource für Demokratie, gesellschaftlichen
    Zusammenhalt und Lebensqualität. Damit stehen der Mensch und menschliche Werte im Zentrum
    eines erweiterten Kulturerbebegriffs. Das schafft eine Grundlage, um das Kulturerbe neu zu bewerten,
    sowie die Verpflichtung, die Leistungen dieses Erbes für die Gesellschaft sichtbar zu machen und so
    die Mitwirkung und Mitverantwortung jedermanns daran zu stärken. Schöne Worte – sind sie auch
    umsetzbar?
    Das europäische Kulturerbejahr, das 2018 auch in der Schweiz gefeiert wird, thematisiert die Teilhabe
    am Kulturerbe und dessen Wert für unseren Lebensalltag – setzt also zentrale Anliegen der Faro-
    Konvention um. Gleichzeitig trägt der Bundesrat dem Thema auf politischer Ebene Rechnung: Am
    8. November 2017 hat er die Vernehmlassung zur Ratifikation der Konvention von Faro eröffnet.
    Der Kongress will die Diskussion über diese neue Perspektive auf das Kulturerbe anstossen, als Auftakt zum Kulturerbejahr sowie im Zusammenhang mit dem politischen Ratifizierungsprozess. Ebenso wesentlich wie provokant sind die Fragen, warum und für wen unser Kulturerbe gepflegt werden soll. Brauchen wir Kulturerbe? Können breite Kreise davon profitieren? Wer darf sich dazu äussern?

    Der Umgang mit dem erweiterten Kulturerbebegriff und dessen Bedeutung für die Gesellschaft muss
    geklärt und neue Handlungsweisen und Umsetzungen entwickelt werden.

  • — Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Alte Universität, Rheinsprung 9, CH-4051 Basel

    "Embedded Digitalities"

    DGV-Kommission „Digitalisierung im Alltag“/Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde/Tsanta Learn more here

    Aktuell lässt sich beobachten, dass Forschende in allen gegenwärtig relevanten kulturwissenschaftlich/-anthropologischen Forschungsfeldern mit digitalen Phänomenen, Prozessen oder Infrastrukturen konfrontiert sind und die Digitalisierungsforschung aus der Nische einer Subdisziplin heraustritt. Mit dem zentralen Fokus der Tagung 2018 auf das Thema „Einbettungen“ macht die Kommission diese Entwicklung explizit zum Thema. Das Digitale wird als eine relationale Konstruktion in den Blick genommen und es soll gezielt nach den verschiedenen Weisen gefragt werden, in denen digitale Medien, Technologien, Ideologien, Infrastrukturen etc. eingebunden sind.

  • — Basel, Switzerland

    Basel: International Conference on "Embedded Digitalities", 5-7 April 2018

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     Embedded Digitalities

    5-7 April 2018 in Basel, Switzerland

    Conference on Digital Anthropology organized by the Section “Digitization in Everyday Life” of the German Association of Cultural Anthropology and Folklore Studies (dgv) together with the Swiss Association of Volkskunde (SGV)
    Venue: Institute of Cultural Anthropology and European Ethnology, Basel University
    Organisation: Ina Dietzsch, Sabine Eggmann

    The working group “Digitization in Everyday Life” has held debates and organized several conferences on questions of digitization and digitality. Up until now discussions have been dominated by the exploration of a wide range of digital phenomena, emphasizing their specific dimensions and logics. However, given the fact that digital phenomena, processes and infrastructures play an important role in almost every aspect of everyday life, digitization is on its way to becoming a core issue in social and cultural anthropology. The conference “Embedded Digitalities” aims to consider this shift and therefore to focus on the digital” as a relational construction. It will draw its attention to the variety of ways in which digital media, technologies, ideologies and infrastructures are embedded in everyday life. It aims to encourage contributions that anthropologically reflection the embeddedness of the digital in social life in various ways. Focusing on the following questions, contributors are invited to discuss the social, economic, political, and cultural embeddedness of digital technologies and infrastructures based on different theoretical and methodological approaches. What is the relevance of the digital when entangled with specific situations during the research process? What kind of power structures are at play in specific research situations? What agency is provided or prevented? How is agency distributed or complicity generated?

    Further Information: Visit the conference site

  • — Landgut Castelen, Augst (BL)

    Transformation und Frieden. Islamische und christliche Impulse zur Konfliktfähigkeit

    Universität Basel und Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft, Universität Freiburg Learn more here

    Die Tagung widmet sich der Rolle der Religionen bei der Konflikttransformation und greift mit dem Islam und dem Christentum zwei Religionen heraus, die beide starke friedensethische Impulse gesetzt, in ihrer Geschichte jedoch vielfach auch zur Legitimation von Exklusivitätsansprüchen und daraus resultierender Gewalt gedient haben. Sie sind vielfach Teil von konkreten politischen Konflikten, verweisen aber mit Imperativen zur Friedensstiftung und mit eschatologischen Friedensidealen aber auch darüber hinaus.
    Aufgrund der Ambivalenz der Religionen reicht es nicht aus, ihren grundsätzlich friedensstiftenden Charakter zu betonen, sondern es muss konkret gezeigt werden, wie religiöse Ressourcen im Umgang mit Konflikten wirksam werden können.

    Transformation und Frieden. Islamische und christliche Impulse zur Konfliktfähigkeit
  • — Universität Zürich

    Jahrestagung der SThG 2018

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    Die Jahrestagung der SThG findet vom 4. bis 6. Oktober 2018 an der Universität Zürich statt. Sie wird von der Theologischen Fakultät der Universität Zürich organisiert. Voraussichtliches Thema: "Digital Religion. Analysen - Herausforderungen – Perspektiven für eine öffentliche Theologie"