Aktuelle Veranstaltungen

  • — Spalenvorstadt 2, 4051 Basel

    Tag der offenen Tür im Fotoarchiv

    Fotoarchiv Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde Hier mehr erfahren

    Wir sind soweit!

    Die erste Phase des SGV-Fotoprojektes ist nach vier Jahren intensiver Bearbeitungszeit abgeschlossen. Mehr als 100‘000 fotografische Objekte aus 16 verschiedenen Sammlungen werden ab dem 1. Februar 2018 auf unserer neuen benutzerfreundlichen Internet-Plattform zugänglich sein (archiv.sgv-sstp.ch).

    Wir freuen uns sehr darauf und möchten den Erfolg des Projektes mit Ihnen feiern.

    Sie sind herzlich eingeladen uns am Donnerstag, den 1. Februar 2018 im SGV-Fotoarchiv zu besuchen und einen exklusiven Einblick in unsere Archivräume zu erhalten. Zudem präsentieren wir Ihnen ausgewählte Originale aus unseren Fotosammlungen und spannende Hintergrundinformationen rund um das Fotoprojekt.

    Tag der offenen Tür im Fotoarchiv
  • — Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Alte Universität, Rheinsprung 9, CH-4051 Basel

    CfP zur Tagung "Embedded Digitalities"

    DGV-Kommission „Digitalisierung im Alltag“/Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde/Tsanta Hier mehr erfahren

    Seit der Gründung der DGV-Kommission „Digitalisierung im Alltag“ im Jahr 2011 werden in den von ihr organisierten Tagungen Debatten um kulturanalytische Fragen zu Digitalisierung und Digitalität geführt. Bisher stand dabei vor allem die Ergründung des weiten Feldes und der spezifischen Logiken digitaler Phänomene im Vordergrund: so beispielsweise mit den Themen „Konzepte und Theorien der Digitalisierung“ (2014), „Digitale Praxen“ (2015) und „(H)acktivismus und Partizipation? Zur Frage nach der politischen Dimension des Digitalen“ (2016). Inzwischen lässt sich beobachten, dass Forschende in allen gegenwärtig relevanten kulturwissenschaftlich/-anthropologischen Forschungsfeldern mit digitalen Phänomenen, Prozessen oder Infrastrukturen konfrontiert sind und die Digitalisierungsforschung aus der Nische einer Subdisziplin heraustritt. Mit dem zentralen Fokus der Tagung 2018 auf das Thema „Einbettungen“ macht die Kommission diese Entwicklung explizit zum Thema. Das Digitale wird als eine relationale Konstruktion in den Blick genommen und es soll gezielt nach den verschiedenen Weisen gefragt werden, in denen digitale Medien, Technologien, Ideologien, Infrastrukturen etc. eingebunden sind.
    Wir laden dafür alle Interessierten herzlich zu Beiträgen ein, die anhand konkreter Forschungen und auf der Grundlage unterschiedlicher theoretischer und methodischer Zugänge die sozialen und ökonomischen, politischen und kulturellen Einbettungen digitaler Situationen, Praxen, Prozesse, Infrastrukturen reflektieren und daraufhin befragen, welche Relevanz das Digitale in den Verflechtungen von Forschungssituationen entfaltet, welche Macht dabei ausgeübt wird, welche Handlungspotentiale eröffnet oder auch geschlossen werden, wie sich dabei „agency“ verteilt oder Komplizenschaft generiert.

    Einbettung kann dabei auf unterschiedliche Weise gefasst werden:
    1.Konzepte dessen, was als Digitalisierung verstanden wird, sind disziplinär und in englisch-, deutsch- und französischssprachige Diskurse unterschiedlich eingebettet. Was unterscheidet diese Einbettungen konkret, wo können sie sich produktiv ergänzen und was hat sich dabei in den letzten Jahren der Digitalisierungsforschung verändert?

    2.Aufgrund der Allgegenwart von digitalen Medien in allen Lebensbereichen, sind digitale Technologien und Ideologien unvermeidlich auch Teil verschiedenster Gegenstände, die für die kulturwissenschaftlich/-anthropologische Forschung von Bedeutung sind. Wie lassen sich dabei Stellenwert bzw. Relevanz digitaler Mechanismen in Forschungssituationen bestimmen? Wie ist das Digitale eingebettet in die sozialen Welten, die untersucht werden? Wie interagiert es mit verschiedenen sensorischen, atmosphärischen und materiellen Elementen? Wie wirkt die Logik „digitalen Denkens“ in bits und Datenbanken bzw. eine Sprache der Digitalisierung durch die Übertragung von Begriffen und Metaphern in nicht technologisch digitalisierte Sprache zurück? Inwieweit kann auch ein „non-digital-centric approach“ (Pink 2016) der Allgegenwärtigkeit des Digitalen gerecht werden? Was bedeutet das für die möglichen Ergebnisse?

    3.Und schliesslich haben die technologischen Veränderungen in der Wissensarbeit auch die Praxen des Forschens selbst verändert. Wie genau interagieren dabei verschieden mediatisierte Kontakte mit GesprächspartnerInnen; wie computergestützte Methoden der Dokumentation, Ordnung und Auswertung von Forschungsdaten mit Forschungspraxen ohne digitale Technologien? Wie sind konventionelle wissenschaftliche und digitale Publikationspraxen in Forschungsdesigns miteinander verflochten? Welche Erfahrungen gibt es mit Anwendungen bzw. Entwicklungen eigener Forschungssoftware, mit digitalen Impulssetzungen oder direkten Interventionen in sozialen Feldern, die untersucht werden? Welche Art von Ergebnissen können dabei erzielt werden?

    Abstracts von max. 1500 Zeichen bitten wir mit wissenschaftlicher Kurzbiographie und kurzen Erläuterungen zu Ihren Arbeitsschwerpunkten bis 15.10.2017 an
    moritz.dolinga@stud.unibas.ch zu senden.

    Für weitere Informationen zu Tagung stehen Ihnen die OrganisatorInnen am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel gern zur Verfügung. Fragen richten Sie bitte an:

    ina.dietzsch@unibas.ch
    Tel.: 0041 61 207 18 59/1241 oder 1242.

    oder auf Englisch an David Bozzini:
    david.bozzini@unibas.ch

    Zu Fragen an die Kommission nehmen Sie bitte mit einer der Sprecherinnen Kontakt auf, deren Kontaktdaten sie unter: http://www.goingdigital.de/mitglieder/ finden.

  • — Landgut Castelen, Augst (BL)

    Transformation und Frieden. Islamische und christliche Impulse zur Konfliktfähigkeit

    Universität Basel und Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft, Universität Freiburg Hier mehr erfahren

    Die Tagung widmet sich der Rolle der Religionen bei der Konflikttransformation und greift mit dem Islam und dem Christentum zwei Religionen heraus, die beide starke friedensethische Impulse gesetzt, in ihrer Geschichte jedoch vielfach auch zur Legitimation von Exklusivitätsansprüchen und daraus resultierender Gewalt gedient haben. Sie sind vielfach Teil von konkreten politischen Konflikten, verweisen aber mit Imperativen zur Friedensstiftung und mit eschatologischen Friedensidealen aber auch darüber hinaus.
    Aufgrund der Ambivalenz der Religionen reicht es nicht aus, ihren grundsätzlich friedensstiftenden Charakter zu betonen, sondern es muss konkret gezeigt werden, wie religiöse Ressourcen im Umgang mit Konflikten wirksam werden können.

    Transformation und Frieden. Islamische und christliche Impulse zur Konfliktfähigkeit
  • — Zürich

    JAHRESTAGUNG DER SThG 2018

    Hier mehr erfahren

    Kirche als Verantwortungsinstitution in der Zivilgesellschaft / Public responsible church

    Die Jahrestagung der SThG findet vom 4. bis 6. Oktober zum Thema "Kirche als Verantwortungsinstitution in der Zivilgesellschaft / Public responsible church" in Zürich statt.