• — Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Alte Universität, Rheinsprung 9, CH-4051 Basel

    CfP zur Tagung "Embedded Digitalities"

    DGV-Kommission „Digitalisierung im Alltag“/Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde/Tsanta Hier mehr erfahren

    Seit der Gründung der DGV-Kommission „Digitalisierung im Alltag“ im Jahr 2011 werden in den von ihr organisierten Tagungen Debatten um kulturanalytische Fragen zu Digitalisierung und Digitalität geführt. Bisher stand dabei vor allem die Ergründung des weiten Feldes und der spezifischen Logiken digitaler Phänomene im Vordergrund: so beispielsweise mit den Themen „Konzepte und Theorien der Digitalisierung“ (2014), „Digitale Praxen“ (2015) und „(H)acktivismus und Partizipation? Zur Frage nach der politischen Dimension des Digitalen“ (2016). Inzwischen lässt sich beobachten, dass Forschende in allen gegenwärtig relevanten kulturwissenschaftlich/-anthropologischen Forschungsfeldern mit digitalen Phänomenen, Prozessen oder Infrastrukturen konfrontiert sind und die Digitalisierungsforschung aus der Nische einer Subdisziplin heraustritt. Mit dem zentralen Fokus der Tagung 2018 auf das Thema „Einbettungen“ macht die Kommission diese Entwicklung explizit zum Thema. Das Digitale wird als eine relationale Konstruktion in den Blick genommen und es soll gezielt nach den verschiedenen Weisen gefragt werden, in denen digitale Medien, Technologien, Ideologien, Infrastrukturen etc. eingebunden sind.
    Wir laden dafür alle Interessierten herzlich zu Beiträgen ein, die anhand konkreter Forschungen und auf der Grundlage unterschiedlicher theoretischer und methodischer Zugänge die sozialen und ökonomischen, politischen und kulturellen Einbettungen digitaler Situationen, Praxen, Prozesse, Infrastrukturen reflektieren und daraufhin befragen, welche Relevanz das Digitale in den Verflechtungen von Forschungssituationen entfaltet, welche Macht dabei ausgeübt wird, welche Handlungspotentiale eröffnet oder auch geschlossen werden, wie sich dabei „agency“ verteilt oder Komplizenschaft generiert.

    Einbettung kann dabei auf unterschiedliche Weise gefasst werden:
    1.Konzepte dessen, was als Digitalisierung verstanden wird, sind disziplinär und in englisch-, deutsch- und französischssprachige Diskurse unterschiedlich eingebettet. Was unterscheidet diese Einbettungen konkret, wo können sie sich produktiv ergänzen und was hat sich dabei in den letzten Jahren der Digitalisierungsforschung verändert?

    2.Aufgrund der Allgegenwart von digitalen Medien in allen Lebensbereichen, sind digitale Technologien und Ideologien unvermeidlich auch Teil verschiedenster Gegenstände, die für die kulturwissenschaftlich/-anthropologische Forschung von Bedeutung sind. Wie lassen sich dabei Stellenwert bzw. Relevanz digitaler Mechanismen in Forschungssituationen bestimmen? Wie ist das Digitale eingebettet in die sozialen Welten, die untersucht werden? Wie interagiert es mit verschiedenen sensorischen, atmosphärischen und materiellen Elementen? Wie wirkt die Logik „digitalen Denkens“ in bits und Datenbanken bzw. eine Sprache der Digitalisierung durch die Übertragung von Begriffen und Metaphern in nicht technologisch digitalisierte Sprache zurück? Inwieweit kann auch ein „non-digital-centric approach“ (Pink 2016) der Allgegenwärtigkeit des Digitalen gerecht werden? Was bedeutet das für die möglichen Ergebnisse?

    3.Und schliesslich haben die technologischen Veränderungen in der Wissensarbeit auch die Praxen des Forschens selbst verändert. Wie genau interagieren dabei verschieden mediatisierte Kontakte mit GesprächspartnerInnen; wie computergestützte Methoden der Dokumentation, Ordnung und Auswertung von Forschungsdaten mit Forschungspraxen ohne digitale Technologien? Wie sind konventionelle wissenschaftliche und digitale Publikationspraxen in Forschungsdesigns miteinander verflochten? Welche Erfahrungen gibt es mit Anwendungen bzw. Entwicklungen eigener Forschungssoftware, mit digitalen Impulssetzungen oder direkten Interventionen in sozialen Feldern, die untersucht werden? Welche Art von Ergebnissen können dabei erzielt werden?

    Abstracts von max. 1500 Zeichen bitten wir mit wissenschaftlicher Kurzbiographie und kurzen Erläuterungen zu Ihren Arbeitsschwerpunkten bis 15.10.2017 an
    moritz.dolinga@stud.unibas.ch zu senden.

    Für weitere Informationen zu Tagung stehen Ihnen die OrganisatorInnen am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel gern zur Verfügung. Fragen richten Sie bitte an:

    ina.dietzsch@unibas.ch
    Tel.: 0041 61 207 18 59/1241 oder 1242.

    oder auf Englisch an David Bozzini:
    david.bozzini@unibas.ch

    Zu Fragen an die Kommission nehmen Sie bitte mit einer der Sprecherinnen Kontakt auf, deren Kontaktdaten sie unter: http://www.goingdigital.de/mitglieder/ finden.

  • — Zentrum Karl der Grosse, Zürich

    Die Problematisierung des Islams im öffentlichen Diskurs

    La suisse n'existe pas / SAGW / SEG Hier mehr erfahren

    In den letzten Jahren rückte der Islam zunehmend in den Fokus von Medien und Politik. Schlagzeilen und Diskussionen über Bärte und Burkas, Handschlag und Hinterhofmoschee gehören mittlerweile zum medialen und politischen Alltag sowohl in der Schweiz als auch in vielen Ländern Europas. Es hat sich gezeigt, dass über den Islam häufig dann diskutiert wird, wenn muslimische Organisationen oder islamische Praktiken im Zentrum von Konflikten und Kontroversen stehen. In dieser Veranstaltung setzen wir uns mit der Problematisierung des Islams in der Schweiz und anderen Ländern Europas anhand von Vorträgen und einer Podiumsdiskussion auseinander. Dabei soll diskutiert werden, welche Rolle Medien, Politik und Wissenschaft in diesem Prozess spielen und welche Auswirkungen diese Problematisierung auf das gesellschaftliche Zusammenleben hat.

    Zur Veranstaltungsseite

    Die Problematisierung des Islams im öffentlichen Diskurs
  • — Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien

    Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) & Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien Hier mehr erfahren

    …and would in a few years make all Europe, or the greater part of it,
    as free and as happy as Switzerland is today.

    Am 19. Dezember 1946 hielt Winston Churchill vor akademischem Publikum seine „Europa-Rede“, in welcher er für den zerstörten Kontinent ein Konzept der „European Family in a regional structure“ entwarf und einen Zusammenschluss jenseits nationalistischer Tendenzen proklamierte. Dass der einflussreiche Politiker ausgerechnet an der Universität Zürich sprach, unterstreicht die Rolle und die Darstellung der Schweiz als transnationales, vielfach genutztes und gedeutetes Leitbild der unmittelbaren Nachkriegszeit. Gerade für die „kleinen Nationen“ (Churchill) wie Österreich diente die Schweiz in den komplexen staatlichen wie regionalen Selbst- bzw. Identitätsfindungsprozessen nach 1945 als Orientierungs- und Positionierungshilfe.
    Fast gleichzeitig und mit der praktisch gleichen Funktion bot Richard Weiss‘ Grundriss Volkskunde der Schweiz (1946) dem Fach Volkskunde in den NS-korrumpierten Ländern Ausgangspunkt zu einem disziplinären Neustart. Den AkteurInnen der Schweizer Volkskunde wurde europaweit quasi eine Moderatorenrolle für die Neuorientierung des Faches in Epistemologie, Methoden und Fachkonzeption zugesprochen. Zugleich verbanden sich mit den „Schweizern“ auch Hoffnungen auf eine Weiterarbeit in bestehenden persönlichen wie institutionellen Netzwerken. Insofern sagt das Bild einer „neutralen Schweizer Volkskunde“ viel über disziplinäre Verhältnisse nach 1945 aus.
    Die Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde und des Vereins für Volkskunde in Wien nimmt diese gesellschaftsrelevanten wie wissenschaftsstrategischen „Schweiz-Bilder“ zum Ausgangspunkt kulturwissenschaftlicher Reflexionen über Aspekte von Internationalisierung bzw. Europäisierung, von nationaler und regionaler Konzeption des fachlichen Wissens in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die in solche Erzählungen eingeschriebenen Vorstellungen von Peripherie und Zentrum volkskundlich-kulturwissenschaftlicher Wissensproduktion und ihre hohe Wirkmächtigkeit sollen analysiert werden. An der volkskundlichen Fach-, Wissens- und Institutionengeschichte lassen sich diese vielfältig politischen Prozesse
    nachzeichnen, die in Österreich etwa am Volkskundemuseum in Wien zu finden sind. Das Österreichische Museum für Volkskunde ist auch Veranstaltungsort der
    Tagung 2017.
    Im analytischen Nachvollzug von Strategien, Praktiken und Allianzen der Wissenskonstruktion will die Tagung die Frage nach den Funktionen dieses volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Wissens im jeweiligen gesellschaftsgeschichtlichen Kontext stellen und zentral positionieren.

    OrganisatorInnen:

    Dr. Sabine Eggmann, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel/CH
    Mag.a Birgit Johler, Haus der Geschichte Österreich, Wien/A
    Dr. Konrad Kuhn, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie,
    Universität Basel/CH & Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie - Fachbereich Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck/A
    Mag.a Magdalena Puchberger, Institut für Europäische Ethnologie, Universität
    Wien/A

  • — Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien

    Orientieren & Positionieren, Anknüpfen & Weitermachen: Wissensgeschichte der Volkskunde/Kulturwissenschaft in Europa nach 1945

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) & Österreichisches Museum für Volkskunde, Wien Hier mehr erfahren

    …and would in a few years make all Europe, or the greater part of it,
    as free and as happy as Switzerland is today.

    Am 19. Dezember 1946 hielt Winston Churchill vor akademischem Publikum seine „Europa-Rede“, in welcher er für den zerstörten Kontinent ein Konzept der „European Family in a regional structure“ entwarf und einen Zusammenschluss jenseits nationalistischer Tendenzen proklamierte. Dass der einflussreiche Politiker ausgerechnet an der Universität Zürich sprach, unterstreicht die Rolle und die Darstellung der Schweiz als transnationales, vielfach genutztes und gedeutetes Leitbild der unmittelbaren Nachkriegszeit. Gerade für die „kleinen Nationen“ (Churchill) wie Österreich diente die Schweiz in den komplexen staatlichen wie regionalen Selbst- bzw. Identitätsfindungsprozessen nach 1945 als Orientierungs- und Positionierungshilfe.
    Fast gleichzeitig und mit der praktisch gleichen Funktion bot Richard Weiss‘ Grundriss Volkskunde der Schweiz (1946) dem Fach Volkskunde in den NS-korrumpierten Ländern Ausgangspunkt zu einem disziplinären Neustart. Den AkteurInnen der Schweizer Volkskunde wurde europaweit quasi eine Moderatorenrolle für die Neuorientierung des Faches in Epistemologie, Methoden und Fachkonzeption zugesprochen. Zugleich verbanden sich mit den „Schweizern“ auch Hoffnungen auf eine Weiterarbeit in bestehenden persönlichen wie institutionellen Netzwerken. Insofern sagt das Bild einer „neutralen Schweizer Volkskunde“ viel über disziplinäre Verhältnisse nach 1945 aus.
    Die Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde und des Vereins für Volkskunde in Wien nimmt diese gesellschaftsrelevanten wie wissenschaftsstrategischen „Schweiz-Bilder“ zum Ausgangspunkt kulturwissenschaftlicher Reflexionen über Aspekte von Internationalisierung bzw. Europäisierung, von nationaler und regionaler Konzeption des fachlichen Wissens in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Die in solche Erzählungen eingeschriebenen Vorstellungen von Peripherie und Zentrum volkskundlich-kulturwissenschaftlicher Wissensproduktion und ihre hohe Wirkmächtigkeit sollen analysiert werden. An der volkskundlichen Fach-, Wissens- und Institutionengeschichte lassen sich diese vielfältig politischen Prozesse
    nachzeichnen, die in Österreich etwa am Volkskundemuseum in Wien zu finden sind. Das Österreichische Museum für Volkskunde ist auch Veranstaltungsort der
    Tagung 2017.
    Im analytischen Nachvollzug von Strategien, Praktiken und Allianzen der Wissenskonstruktion will die Tagung die Frage nach den Funktionen dieses volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Wissens im jeweiligen gesellschaftsgeschichtlichen Kontext stellen und zentral positionieren.

    OrganisatorInnen:

    Dr. Sabine Eggmann, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV), Basel/CH
    Mag.a Birgit Johler, Haus der Geschichte Österreich, Wien/A
    Dr. Konrad Kuhn, Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie,
    Universität Basel/CH & Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie - Fachbereich Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck/A
    Mag.a Magdalena Puchberger, Institut für Europäische Ethnologie, Universität
    Wien/A

  • — ISEK – Populäre Kulturen, Affolternstrasse 56, 8050 Zürich, Raum AFL-E-15

    120. Jahresversammlung 2017 der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde

    SGV Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde/ISEK - Populäre Kulturen Hier mehr erfahren

    „Wir Bergler in den Bergen…“ – eine Wiederaufführung. Fredi M. Murer im Gespräch

    „Wir Bergler in den Bergen sind eigentlich nicht schuld, dass wir da sind“ (1974) ist ein Klassiker des Schweizer Films. Fredi Murer (geb. 1940) zeichnete darin ein Bild vom Leben in drei Urner Bergtälern, das so gar nicht zu den düsteren Prognosen der Sozialwissenschaft passen wollte. Auch auf die schweizerische Volkskunde, vor allem auf Arnold Niederer, machte der Film grossen Eindruck, und Murers Dokumentarstil und seine akribische ethnographische Arbeitsweise beeinflussten wiederum die Entwicklung des wissenschaftlichen Films. Eine Geschichte voller interessanter Beziehungen, in der es noch viel zu entdecken gibt.


    Im Anschluss an eine Vorführung des Films in Auszügen erzählt Fredi Murer im Gespräch mit Alfred Messerli und Bernhard Tschofen von seiner Entdeckung der „Bergler“, den Dreharbeiten und den Bezügen zur Volkskunde.


    Zum Apéro nach der Veranstaltung sind alle herzlich eingeladen (in der Olivenhalle, Parterre, Affolternstrasse 56, 8050 Zürich)!

    Foto: Mit der Materialseilbahn an die Drehorte. Die Filmcrew von „Wir Bergler…“ im Spätwinter 1974. © Fredi M. Murer.

    120. Jahresversammlung 2017 der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde
  • — Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23, 8008 Zürich

    kafi blickfabrik - Alternativ Bauen in Zürich: Bau- und Wohngenossenschaften als Experimentierfelder der zukünftigen Stadt

    Ethnologischer Verein Zürich Hier mehr erfahren

    Podiumsdiskussion mit Andreas Wirz und Marie Antoinette Glaser; Moderation Sanna Frischknecht

    Kalkbreite, Zollhaus oder Kraftwerk: Alternative Wohnformen sind im Trend. Im Zentrum steht das Kredo, dass Wohnen über die eigenen vier Wände hinausgeht. Gemeinsam genutzte Bereiche werden angeboten, ein Austausch unter den Bewohnerinnen und Bewohnern wird angeregt und auch entschieden wird gemeinsam, sei es, wenn es um die Organisation des gelebten Alltags in der Genossenschaft geht oder teilweise bei baulichen Massnahmen. Welche Auffassung von Stadt und Nachbarschaft steckt hinter diesen Wohnprojekten? Wie können die Bauten so geplant und umgesetzt werden, dass gemeinschaftliches Wohnen tatsächlich stattfindet und funktioniert? Und welche Schlüsse lassen sich aus den schon realisierten Projekten ziehen? Diese Fragen greifen Andreas Wirz (Architekt) und Marie Antoinette Glaser (Ethnologin) im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf und berichten aus ihren jeweiligen Perspektiven. Die Moderation übernimmt Sanna Frischknecht.

    Andreas Wirz ist Architekt, Partner im Architekturbüro Archipel und Vorstand beim Verband wohnbaugenossenschaften zürich. Marie Antoinette Glaser ist Ethnologin und Wohnforscherin. Sie leitet seit 2016 das ETH Wohnforum – ETH CASE am Departement Architektur der ETH Zürich. Sanna Frischknecht ist Soziologin und promoviert zu genossenschaftlichem Wohnen an der Universität Basel.

    kafi blickfabrik - Alternativ Bauen in Zürich: Bau- und Wohngenossenschaften als Experimentierfelder der zukünftigen Stadt
  • — Universität Freiburg

    Mitgliederversammlung 2017

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    Die Generalversammlung der SGAS findet am Freitag, 6. Oktober 2017 von 18h15 bis 19h15 in Freiburg (Institut für Mehrsprachigkeit, Universität Freiburg, rue de Morat 24) statt, im Anschluss an den Workshop „Public Service and Community Interpreting in Africa“. Dieser wurde gemeinsam von der Schweizerischen Gesellschaft für Afrikastudien und dem Institut für Mehrsprachigkeit der Universität Freiburg organisiert.

    Nach der Generalversammlung sind die Mitglieder zum Apéro eingeladen und auf Anmeldung besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Abendessen mit den PräsentatorInnen des Workshops und Mitgliedern der SGAS im Café du Midi (rue de Romont 25).

  • — Universität Freiburg

    Public service and community interpreting in plurilingual Africa

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien und Institut für für Mehrsprachigkeit Hier mehr erfahren

    Linguistic diversity in societies involves a wide range of translating and interpreting practices among speakers for mutual understanding. In many cases, daily social interactions, rather than formal training, provide the context and basis to act as interpreter or translator. This interpreting ability ensures a flexible use of languages, adapted to the needs at hand. However, many formal settings, such as the administration or educational institutions, are largely monolingually dominated, which may severely limit the application of these plurilingual abilities. Existing studies and experiences show that interaction between officially monolingual institutions and a highly plurilingual population are often mediated through practices of translation and interpretation that vary in their degree of formalization and professionalization. Besides investigations in the broad field of migration studies, this phenomenon is also evident in court and in administrative settings in post-colonial contexts in Africa. The attitudes of the former colonial administration towards the official language continue to impede the use of African languages and language varieties in administrative settings. This narrow focus on exclusive standard varieties in administration is visible in several domains of language use, particularly in education. Evidence from Africa is rare in the literature so far.

    This workshop serves as a platform to bring together interested scholars from Africa and Europe looking at various aspects of interpretation in African societies. We encourage contributions from researchers in African Studies, anthropology, language and literature studies, (socio)linguistics, translation and interpretation studies, but also members of NGOs and applied scientists who are interested in exploring public service and community interpretation in Africa.

    Program

    8:30Registration

    9:00Welcome and introduction
    Alexandre Duchêne, Institute of Multilingualism, Université de Fribourg, Switzerland
    Daniel Künzler, co-president SSAS/SSEA/SGAS and Department of Sociology, University of Fribourg, Switzerland

    9:45Keynote address
    Cultural Translation of Missionary Medicine in Colonial Zambia: A Case Study of Mwinilunga District
    Walima T. Kalusa, Faculty of History, University of Cambridge, UK

    10:30Coffee break

    11:00Interprétation dans les cours et tribunaux au Sénégal: la justice face au défi du multilinguisme
    Aly Sambou, Langues Étrangères Appliquées, Université Gaston Berger, Saint Louis, Senegal

    11:30 Interpreting the Administration: Burkina Faso’s Courts in Translation
    Natalie Tarr, Centre for African Studies, University of Basel, Switzerland

    12:00Standing lunch

    13:00Keynote address
    Pour une nouvelle politique linguistique en faveur de l’utilisation des langues nationales dans le système administratif
    Mamadou Lamine Sanogo, Institut National des sciences des sociétés (INSS), Ouagadougou, Burkina Faso

    13:45 The integration of “public service interpreting needs” in training and practice: Serving or unserving development in Cameroon?
    Ebenezer Tedjouong, University of Buea, Cameroon

    14:15 Legal Settings and Community Interpreting in Nigeria: Experiences from four Communities in Delta State
    Rose Aziza & Rita Mebitaghan, Delta State University, Abraka, Nigeria

    14:45Coffee Break

    15:15 Contextualizing interpreter training in Africa
    Carmen Delgado Luchner, InZone, University of Geneva, Switzerland and University of the Free State, South Africa

    15:45Wrap-up and Discussion
    Moderation by Gabriele Slezak, Department of African Studies, University of Vienna, Austria & Natalie Tarr, Center for African Studies, University of Basel, Switzerland

    17:00Closure

    17:30 Apéritif

    18:15Annual Assembly of the Swiss Society for African Studies

    Contact: natalie.tarr@bluewin.ch

  • — Collegium Helveticum (Sternwarte), Schmelzbergstrasse 25, 8092 Zürich

    Von der Kooperation zur Ko-Produktion. Über die Herausforderung des „Trans“ in gemeinsamen Forschungsprojekten von Kunst und Ethnografie

    SGV Sektion ZH Hier mehr erfahren

     Referent: Prof. Dr. Klaus Schönberger, Klagenfurt

  • — Landgut Castelen, Augst bei Basel

    JAHRESTAGUNG DER SThG 2017

    Hier mehr erfahren

    Musik in interreligiösen Begegnungen

    Die Jahrestagung der SThG findet vom 21. bis 23. September zum Thema "Musik in interreligiösen Begegnungen" in Augst bei Basel statt. Mehr Informationen finden Sie auf dem Flyer.

  • — Colonie Sur-le-Vau, Travers (NE)

    Dritte Summerschool der Audiovisuellen Kommission der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft

    Hier mehr erfahren

    Dritte Summerschool der Audiovisuellen Kommission der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft.

    Bereits zum dritten Mal organisiert die Audiovisuelle Kommission der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft (SEG) eine praxisorientierte Summerschool. Der fünftägige Workshop zum Thema „Porträt“ findet vom 11.-16. September 2017 statt.

    Als universitätsübergreifender Kurs bietet die Summerschool auch dieses Jahr eine Plattform für Studierende verschiedener Universitäten und Regionen der Schweiz, um sich über das filmische Schaffen innerhalb der Sozialanthropologie auszutauschen. Dadurch wird nicht nur eine Vernetzung unter Studierenden ermöglicht und gefördert, sondern auch die Herausbildung und Weiterentwicklung einer Schweizer visuellen Anthropologie vorangetrieben.

    Geleitet wird die Summerschool von der Filmemacherin Iris Zaki, die mit uns anhand der Realisierung von Porträts von einzelnen Menschen und/oder Gruppen die Eigenschaften und Bedingungen für die Repräsentation des „Anderen“ reflektiert.

    Die Summerschool nimmt sich dadurch verschiedener Themenbereiche an: Neben der Frage nach dem Verhältnis zwischen Ethnographie und Dokumentarfilm geht es auch um verschiedene filmische Ansätze (vom observational cinema bis zum Autorenfilm), Filmtechnik, sowie ethische Fragen, die sich beim filmischen Schaffen eröffnen. Durch die gemeinsame Diskussion der medienpraktischen Übungen wird den Studierenden ein vertiefteres Verständnis aktueller Thematiken der Visuellen Anthropologie geboten.

    Praktische Infos und Bewerbung:
    Die Summerschool 2017 findet in der Colonie Sur-le-Vau, unweit von Travers und Neuchâtel statt und wird in englischer Sprache abgehalten. Unterstützt wird die Summerschool von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und ist Teil des Programmes, das alle zwei Jahre von der Audiovisuellen Kommission der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft angeboten wird.

    Verpflegung und der Unterricht ist für die Studierenden kostenfrei. Für die Übernachtung in der Herberge

    (4 Nächte im Schlafsaal für 80.- pro Person) müssen die Studierenden selbst aufkommen.
    Die Summerschool steht BA-Studierenden ab dem dritten Semester und MA Studierenden offen. Es sind keine filmischen Vorkenntnisse notwendig. Interessierte Studierende können sich bis am 1. Juni 2017 mit einem kurzen Motivationsschreiben, das ihr Interesse am filmischen Schaffen in der Ethnologie schildert, bei einer der untenstehenden Email-Adressen bewerben. Bitte Name, email, Semester, Hauptfach und bisherige Erfahrung mit Film im Dokument vermerken:

    philippe.gazagne@graduateinstitute.ch; michaela.schaeuble@anthro.unibe.ch; gregoire.mayor@unine.ch; dick@vmz.uzh.ch francis.mobio@unil.ch;
    Dozierende: Iris Zaki (Assistenz Michèle Dick), Philippe Gazagne, Grégoire Mayor, Francis Mobio et Michaela Schäuble. 

  • — Trier

    11. Trierer Summer School on Social Network Analysis

    Universität Trier Hier mehr erfahren

    Die Trierer Summer School on Social Network Analysis bietet im Rahmen eines einwöchigen Intensivangebots eine umfassende Einführung in die theoretischen Konzepte, Methoden und Anwendungen der Sozialen Netzwerkanalyse. Die Veranstaltung richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen und Studierende aller geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Fächer, die sich mit der Analyse sozialer Strukturen beschäftigen und Einblick in die Methoden der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA) nehmen möchten.

    Weitere Informationen auf: www.sna-summerschool.de

  • — Basel & Zürich

    Von Schlemmer bis Veganer: Die Kultur von Essen

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) Hier mehr erfahren

    Die Studierendentagung bietet die Möglichkeit, in die aktuellen Debatten und Forschungstätigkeiten der Kulturanthropologie einzutauchen. Anhand unterschiedlicher Formate wird das wissenschaftliche Arbeiten – am spezifischen Thema Essen – vorgestellt und gemeinsam trainiert. Von der Präsentation eigener (Seminar)-Arbeiten über Science Slam und Filmanalyse bis hin zu vertieften Textdiskussionen wird der Austausch über kulturanthropologisches Denken und Forschen angeregt. Alle Teilnehmenden erhalten einen Reader mit ausgewählter Fachliteratur, um sich inhaltlich einzulesen und die gemeinsamen Diskussionen an der Tagung vorzubereiten.


    Anmeldung unter Sabine.Eggmann@volkskunde.ch . Plätze sind beschränkt!

  • — Bern

    13. Schweizerische Migrationsrechtstage: "Einreise und Zulassung"

    Universität Bern / Zentrum für Migrationsrecht Hier mehr erfahren

    Die dreizehnten Schweizerischen Migrationsrechtstage widmen sich unter dem Titel «Einreise und Zulassung» zentralen rechtlichen Fragen rund um die Regelung der Visumserteilung, der Asylsuche und der Zulassung zum Arbeitsmarkt: Die Referate befassen sich mit der Rechtsnatur des Visums und mit der Arbeitnehmerei- genschaft als wichtigstem Zulassungs- grund für Staatsangehörige von EU- und EFTA-Staaten und mit dem vom Parlament beschlossenen modi zierten Inländer- vorrang («light»). Vor dem Hintergrund von Diskussionen um ein neues Zulassungssystem, welche durch die Annahme von Art. 121a BV angestossen worden sind, sollen auch rechtsvergleichend Systeme anderer Staaten vorgestellt werden. Bei Flüchtlingen hingegen steht am Anfang des Verfahrens ein Asylgesuch, ein Begriff, der ebenfalls Fragen aufwirft.

    Weitere Infos und Anmeldung

  • — Lausanne

    Cours de vacances, UNIL: L’éducation du regard: philosophie du langage ordinaire, anthropologie visuelle et cinéma

    UNIL / Université Paris-Sorbonne Hier mehr erfahren

    Journées d'étude du 13 au 15 juillet 2017: L’éducation du regard: philosophie du langage ordinaire, anthropologie visuelle et cinéma

    La philosophie du langage ordinaire héritière de Wittgenstein et de Cavell et l’anthropologie (visuelle) qui voudrait s’en inspirer peuvent être vues comme une éducation du regard qui passe par une modification de la manière dont on voit les choses.

    Dans le cadre de ces journées d’étude, il s’agira de se demander ce que nous appelons « modifier sa manière de voir » (la sienne propre et celle d’autrui) en prêtant attention aux usages que nous faisons – dans nos enseignements et nos apprentissages – des (suites d’) images que tour à tour nous regardons, montons et montrons.

    Une collaboration du Cours de vacances et de l’Institut des Sciences Juridique et Philosophique de la Sorbonne (PhiCo) – Paris1 Panthéon-Sorbonne 

    Pour plus d'informations, cliquez ici

  • — Universität Basel

    7th European Conference on African Studies ECAS 2017

    Zentrum für Afrikastudien Basel und Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    The 7th European Conference on African Studies (ECAS 7) will take place in Basel, Switzerland from 29 June to 1 July 2017. It is organized by the Centre for African Studies Basel (University of Basel) in cooperation with the Swiss Society for African Studies on behalf of the Africa-Europe Group for Interdisciplinary Studies AEGIS. The general conference theme is Urban Africa - Urban Africans: New encounters of the rural and the urban. Please visit the conference website for further details.

    We expect over 1500 participants presenting 1046 papers in 204 thematic panels and engaging in 10 round table discussions, 18 book launches, 13 film screenings and 13 meetings and who will be inspired by 4 keynote lectures.

    Online registration closes on 15 June 2017. Please register now via the conference website.

  • — Rollerhof/Museum der Kulturen, Münsterplatz 20, 4051 Basel

    Zum 80. Geburtstag von Prof. em. Dr. Christine Burckhardt-Seebass

    SGV Sektion Basel Hier mehr erfahren

    Vortrag von Prof. Dr. Silke Göttsch-Elten, Kiel:

    En passant: Zur kulturellen Figur des Übergangs

    Anschliessend Apéro riche und Musik.

    Anmeldung wird erbeten bis 6. Juni an: sektionbasel@volkskunde.ch

  • — Ostschweiz

    Einfach Spitze: Textilland Ostschweiz zwischen Handwerk und Hightech

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde & Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel Hier mehr erfahren

    Wir reisen drei Tage in die Ostschweiz – nach St. Gallen und Umgebung – und damit in eine Region, die seit mehr als 300 Jahren erlesene Textilien herstellt und in die Welt schickt. Wie sich Geschichte und Gegenwart, Handwerk und High-Tech, Tradition und Innovation verbinden, erkunden wir vor Ort: Stolze Industriearchitektur, repräsentative Unternehmervillen oder Webkeller in Bauernhäusern zeugen von früher Wirtschaftskraft, wir entdecken sie auf Spaziergängen. Einblicke in die ruhmreiche Textilgeschichte bieten Sammlungen, die in verschiedenen Museen der Region aufbewahrt und ausgestellt werden. Handgestickte Spitzenkragen für die Tracht und textile Spitzentechnologie für die Raumfahrt offenbaren die ganze Bandbreite stofflicher Kompetenz.

    Die Exkursion blickt auf die Geschichte und Gegenwart einer früh industrialisierten Region, die sich heute vornehmlich in den Chiffren einer heilen, ländlich geprägten und entschleunigten Welt darstellt. Warum ist das so? Was war und ist spezifisch für die Ostschweiz und warum? Der ethnographische Blick wendet sich materieller und immaterieller Kultur zu: Geweben und Gewändern, Gedanken und Gebäuden, Menschen und Maschinen. Wir wenden uns einer Region über ihre Wirtschafts- und Kulturgeschichte zu, die wechselvoll verläuft und nicht nur Gewinner_innen kennt.

    PROGRAMM:

    Montag, 12.6.2017:

    Thematischer Fokus:
    Stadtgeschichte und Stadtraum: Materialisierungen und Verräumlichungen der Ostschweizer Textilgeschichte

    14.00 hTreffpunkt St. Gallen
    14.30 h – 17.30 h Stadtführung: Stadtgeschichte, Architektur und Textilarbeit
    19.00 hGemeinsames Abendessen

    Dienstag, 13.6.2017:

    Thematischer Fokus: Wirtschaftsgeschichte, Arbeit und Wertschöpfung: von der Heimarbeit im Appenzellerland über frühe Globalisierung bis zur Gegenwart und Zukunft der Textilwirtschaft in der Ostschweiz

    Wir fahren (mit Zug und Car) von St. Gallen über Trogen, Wald und Heiden zurück nach St. Gallen. Wenn gewünscht gemeinsames Mittagessen in Trogen (bitte verbindlich anmelden!)

    Mittwoch, 14.6.2017:

    Thematischer Fokus: Modegeschichte und Geschmacksbildung: Muster, Stoffe, Hightech

    9.30 h Besammlung vor dem Textilmuseum St. Gallen: Führung durch das Textilmuseum St. Gallen, mit Frau Direktorin Michaela Reichel
    ca. 14 h individuelle Rückreise

    Am Nachmittag können bei Interesse individuell weitere, spannende Textil-Ausstellungen in St. Gallen und Umgebung besucht werden:

    „iigfädlet“: https://www.iigfaedlet.ch/home/
    „Fast Fashion“: http://www.textilmuseum.ch/fast-fashion/


    ANMELDUNG/INSCRIPTION
    Exkursionsgebühr/Coûts (o. Reisen, Übernachtung, Abendessen (Mo) & Mittagessen (Di)): 70.— (SGV)/50.— (Stud.)
    Anmeldeschluss/Délai d’inscription: 15. Mai 2017

    Schweizerisches Institut für Volkskunde, Rheinsprung 9, 4051 Basel http://www.volkskunde.ch, Tel. 061/207 11 63; Email: Sabine.Eggmann@volkskunde.ch
    BITTE MELDEN SIE SICH VERBINDLICH AN für das ABEND- und MITTAGESSEN (vegetarisch oder Fleisch)! Danke.

    Die Bezahlung erfolgt mit der Anmeldung: Konto der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde: PC 40-1064-7 IBAN CH83 0900 0000 4000 1064 7; Vermerk: Exkursion Textilland Ostschweiz

    Übernachtung: Wir empfehlen Ihnen, frühzeitig eine Übernachtung zu suchen, da die Hotelkontingente in St. Gallen schon früh ausgebucht sind!

  • — University of Bern & the University of Teacher Education (PH) Bern

    International Workshop: Navigating Shifting Social Terrains: Ethnographic Perspectives on Unaccompanied Refugee Youth in Europe

    Hier mehr erfahren

    International Workshop at the University of Bern & the University of Teacher Education (PH) Bern, Switzerland June 7 & 8, 2017

    Every year, thousands of young people on the run from war and persecution, or escaping poverty and chronic instability, make their way to Europe without their parents. Embarking on long and often dangerous journeys, they have either become separated from their families on the way or set out on their own. In recent years, the number of unaccompanied minors arriving in Europe has risen drastically. While this has provoked much media and policy preoccupation, not much is known about unaccompanied refugee youth’s social worlds. In this workshop we aim to bridge this gap by bringing together ethnographic research focusing on young unaccompanied asylum seekers’ own perspectives, experiences and interactions. Following the routes and pathways the young people take into and across the European Union, we will bring scholars conducting research in some of the most important arrival- and transit points in conversation with each other. The individual presentations will show how young unaccompanied refugees actively deal with the expectations, rules and norms that come with being labelled a “child refugee”. By comparing the lived experiences of refugee youth in various countries and settings, we intend to establish how they actively deal with different degrees of control and uncertainty, and agency and ambition. Each presentation will focus on a specific aspect that sheds light on the young people’s everyday lives (such as the role of religion, family links, education, friendships, interactions with social workers and institutions). At the same time, they also show the specifics of the treatment of unaccompanied minors in different European and non-European countries and raise important theoretical questions regarding the conceptualisation of childhood, vulnerability and deservingness/un-deservingness in the context of displacement.

    Download the detailed programme here as PDF document.

  • — University of Zurich

    Exploring the «Transnational» in Film Studies, 7.–9. Juni 2017

    Department of Film Studies, University of Zurich Hier mehr erfahren

    Internationale Tagung im Rahmen des Doktoratsprogramms «Visuelle Dispositive: Kino, Photographie und andere Medien (Universität Zürich, Universität Lausanne).

    English version see below

    Filmwissenschaft ist schon immer grenzüberschreitend gewesen. Filme, Stars, Genres, Ästhetiken und Theorieansätze zirkulieren seit den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf internationaler Ebene. Dieser weite Blickwinkel ist heute für das filmwissenschaftliche Arbeiten in Studium und Forschung selbstverständlich; dem Aspekt der Zirkulation wird jedoch selten genügend Rechnung getragen. Seit den 1990er Jahren hat sich mit dem World Cinema die Disziplin zwar zunehmend auf den globalen Kontext hin geöffnet. Trotzdem blieb der Fokus meist weiterhin auf einen nationalen Raum gerichtet. Erst mit den Transnational Film Studies hat sich das Interesse auf Dynamiken des Filmschaffens verlagert, die sich mit nationalen (Denk-)Kategorien nur noch schwer fassen lassen.

    In der anglophonen Debatte sind der transnationale Zugang und entsprechende Fragestellungen seit geraumer Zeit fest verankert, im deutschsprachigen Raum halten sie hingegen eher zögerlich Einzug. Allgemein lässt sich jedoch feststellen, dass der Begriff des Transnationalen in dem noch jungen, aber schnell populärer werdenden Forschungsfeld von einer gewissen Unschärfe geprägt ist: Eine intensivere methodologische Reflexion drängt sich auf; andernfalls läuft das Konzept Gefahr, zu einem modischen Schlagwort zu werden.

    Ziel der Zürcher Tagung ist es, die bestehende Unschärfe produktiv zu wenden und zu fragen, welche erkenntnistheoretischen, methodischen und didaktischen Möglichkeiten eine Filmwissenschaft aus transnationaler Perspektive bietet. Es geht dabei weniger darum, bestehende Paradigmen grundsätzlich in Frage zu stellen, als zu versuchen, deren Grenzen mit Hilfe transnationaler Forschungsansätze zu erweitern: Wie kann eine transnationale Perspektive in der Filmwissenschaft traditionelle Analysekategorien verändern, verschieben oder entgrenzen?

    Vor dem Hintergrund der weiterhin wichtigen Bedeutung des nationalen Kinos ist z.B. zu fragen, was eine transnationale Filmgeschichte kennzeichnet, welchen Herausforderungen sie sich stellen muss und welche methodologischen und historiographischen Vorüberlegungen notwendig sind? Wie sind nicht-westliche Theorieansätze in eine Filmwissenschaft einzubeziehen, die fast ausschließlich von westlichen Theorieansätzen geleitet wird? Filmwissenschaft aus einer transnationalen Perspektive zu betreiben, fordert nicht zuletzt die Lehre und die Lehrenden heraus: Wie lehrt man transnational film oder umgekehrt gefragt: Was lehrt uns transnational film?


    English version

    Film studies has always been a border-crossing discipline. Films, stars, genres, aesthetics, and theoretical approaches have circulated internationally since the first decades of the 20th century. This broad perspective is obvious for all working in film studies today. The fact of circulation itself, however, is seldom adequately taken into account. Since the 1990s, the discipline has increasingly opened up to incorporate world cinema and global contexts. Nevertheless, the focus often remains on the national. Only with the emergence of Transnational Film Studies has the interest shifted toward those dynamics of filmmaking that are hard to grasp with national categories.

    In Anglophone debates, transnational approaches and questions have been firmly established for some time now, but they are only slowly finding their way into the German-speaking world. Overall, in this young, but increasingly popular field of research, the notion of the transnational is still characterized by a certain vagueness. A more intense methodological reflection is thus in order; otherwise, the concept runs the risk of becoming nothing but a trendy catchphrase.

    The Zurich conference aims to productively address the existing vagueness, asking for the epistemological, methodical, and didactic potentials of doing film studies from a transnational perspective. The goal is not so much to fundamentally question existing paradigms, but rather to expand their boundaries by means of transnational research approaches. How can a transnational perspective in film studies change, shift, or dissolve traditional categories of analysis?

    In light of the still crucial role of national cinema, possible questions concern the distinctive characteristics of a transnational film history, the challenges it faces, and its methodological and historiographical preconditions. How can non-Western theories be incorporated into a discipline that is almost entirely guided by Western theories? Last but not least, to do film studies from a transnational perspective poses a challenge to teaching and teachers: how do we teach transnational film, or, conversely, what does transnational film teach us?

  • — Seminar für Kulturwissenschaft, Alte Universität, Rheinsprung 9, 4051 Basel

    Armut und Wohlfahrt. Ein Blick in die fotografischen Sammlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde

    SGV Hier mehr erfahren

    Referentin: Dr. Nicole Peduzzi, Leiterin Fotosammlungen der SGV

    Fortschritt, Wachstum und Wohlfahrt werden seit der Entwicklung der modernen schweizerischen Gesellschaft gerne in einem Atemzug genannt. Als Gegenbild dient die Verbindung von Rückständigkeit, Stagnation und Armut.
    Diese Bilder haben sich nicht nur in den öffentlichen Diskussionen und in den Köpfen, sondern auch in Fotografien – die im Verlauf des 20. Jahrhunderts entstanden sind – niedergeschlagen. Da Bilder und Fotografien das zeigen, was der Fotograf sehen und vermitteln wollte, lassen sich diese Bilder von einem späteren Standpunkt her auch wieder hinterfragen. Man kann sich bei genauer Betrachtung überlegen, welche Vorstellungen von Wohlfahrt und Wohlbefinden in den Fotografien zum Ausdruck kommen; welche Lebensentwürfe, Alltage und Selbst- (bzw. Fremd-)Bilder der Porträtierten dabei ins Bild gerückt und welche ausgeblendet werden; und wie die Menschen ganz allgemein in Szene gesetzt wurden.
    Mit dieser Blickverschiebung – weg von der scheinbar abgebildeten Realität hin zur inszenierten Bildkomposition – wird sichtbar, was in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Schweiz unter Wohlfahrt und Wohlbefinden verstanden wurde.

    Mit anschliessendem Apéro; es sind alle herzlich eingeladen!

    Armut und Wohlfahrt. Ein Blick in die fotografischen Sammlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde
  • — Universität Bern

    Language and language use in Africa: issues in research and everyday situations

    Walter Benjamin Kolleg Hier mehr erfahren

    Call for Participation

    In association with the Swiss Society for African Studies, the Walter Benjamin Kolleg of the University of Bern will host an interdisciplinary Symposium about “Language and language use in Africa: issues in research and everyday situations” at the 11 May 2017.

    Keynote speakers:

    Prof. Dr. Thomas Bearth, University of Zurich (African Language Consultancy, Switzerland),
    Prof. Dr. Anne-Claude Berthoud, University of Lausanne (Coordination Language and Science, European Language Council)
    Dr. Martin Benjamin, EPFL Lausanne, Executive director KAMUSI

    Africa is known as the continent where one can find the highest concentration of languages worldwide. This fact should make the continent one of the most interesting places for linguists and other scholars. Unfortunately, research on Africa, whether in the social sciences or in the humanities, generally does not show much awareness of language as a determining variable, whereas research that does, even at a global level, tends to ignore African studies involving language as relevant to their inquiry.

    Trying to counter this apparent lack of interest, the symposium will touch on several topics including inter- and multidisciplinary approaches. Thus, it will focus on a number of issues that Researchers and practitioners face in the field while conducting research in Africa, such as the lack of databases and technological means that could facilitate their job, as well as practical communicational issues with the local populations. However, there are projects that attempt to overcome these difficulties in innovative ways and with creative technologies. Moreover, the African diaspora contributes to the solution with different approaches and ideas to increase the interest in language research on the continent. The congress will provide the opportunity to discuss projects dealing with the participation and the role of African languages in different interdisciplinary contexts. It will also address questions of language equity and sustainability as a follow-up to the Research Fair on sustainable development goals (SDGs) organized by KFPE in collaboration with the Swiss Agency of Development and Cooperation in November 2016 ; see the fact sheet on https://naturalsciences.ch/organisations/kfpe/workshops_seminars/81805-research-and-innovation-as-drivers-in-achieving-the-sustainable-development-goals

    Designed to discuss several of the points mentioned above, the symposium will provide scholars from different disciplines of the social sciences, such as literature, linguistics, sociolinguistics (including language policies), sociology, social anthropology, philosophy, among others, with the opportunity to share reflections from different perspectives. The definition, relevance and contribution of language-related good practice, of research on language use, and of language-sensitive digital resources for the implementation of Sustainable Development Goals will be major foci of the symposium and of an open panel (see separate invitation).

    Paper proposals (English or French) should include full contact details (email address, full mailing address, and affiliation) and an abstract of up to 250 words. Please send your proposals to the following address: djouroukoro.diallo@wbkolleg.unibe.ch. The deadline for the proposals is 30 April 2017.

    Click here for further information and downloads.

  • — Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23, 8008 Zürich

    Silke Oldenburg: kafi blickfabrik - Jugend inmitten von Gewalt: Das Streben nach Liebe, Moderne und Zugehörigkeit im Ostkongo

    Ethnologischer Verein Zürich Hier mehr erfahren

    Was bedeutet Zukunft, wenn man inmitten von Gewalt aufwächst? Seit mehr als 20 Jahren prägen Krieg und bewaffneter Konflikt Goma, eine Provinzhauptstadt im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Jugendliche sind konstant physischer Unsicherheit und allgemeiner Unsicherheit ausgesetzt. Diese Erfahrungen bilden ihre „erste Weltsicht" und durchziehen ihre Lebenswelten vollständig. Im Vortrag beleuchtet Silke Oldenburg, wie Jugendliche auf verschiedene Arten mit ihrer Zukunft umgehen, welche Vorstellungen und Erfahrungen dahinterstecken und wie diese mit den schnelllebigen Dynamiken zusammenhängen, die das Alltagsleben der Jugendlichen prägen.

    Silke Oldenburg ist Oberassistentin am Ethnologischen Seminar der Universität Basel und forscht seit 2008 im Ostkongo. Ihr Forschungsinteresse gilt der Konfliktforschung sowie den Themen Jugend und Medien im urbanen Raum.

    Silke Oldenburg: kafi blickfabrik - Jugend inmitten von Gewalt: Das Streben nach Liebe, Moderne und Zugehörigkeit im Ostkongo
  • — Université de Genève

    Le tabouret et le bâton : divination avec et sans possession chez les Bassar

    L'Unité d'Histoire et d'anthropologie des religions Hier mehr erfahren

    L'Unité d'Histoire et d'anthropologie des religions a le plaisir d'accueillir pour un cours bloc avec Monsieur Stephan Dugast (IRD(MNHN, UMR 208)

    14h15-16h00 A211
    16h15-18h00 B112

    Toute personne intéressée est la bienvenue.

    Lien

  • — Schötz & Zofingen

    Exkursion

    SGV Sektion Basel Hier mehr erfahren

    Vormittag, 10.00 Uhr: 
    Führung durch das Museum Ronmühle in Schötz (www.ronmuehle.ch)
    In der Ronmühle finden sich jene Gegenstände, die das Leben der ganz gewöhnlichen Menschen im Luzerner Hinterland während vieler Generationen prägten. Sie geben einen Einblick in den Alltag jener gar nicht so weit zurückliegenden Zeit. Sie sind ein unverzicht-barer Teil des kollektiven Gedächtnisses, schaffen Heimat und ermöglichen Verwurzelung. Die Sammlung ist ein Museum im Museum und präsentiert sich dem Besucher so, wie Mu-seumsgründer Paul Würsch die meist zufällig "angeschwemmten" Gegenstände thematisch verschiedenen Zimmern im historischen Mühlegebäude zuordnete.

    Mittagessen, 13.00 Uhr:
    Restaurant Pizzeria Kirchplatz La Lupa, Zofingen (www.lupazofingen.ch)

    Nachmittag, 14.30 Uhr (Treffpunkt beim Brunnen am Bahnhofplatz Zofingen):
    Brunnen- und Wasserführung durch Zofingen (www.zofingen.ch. Die Zofinger Altstadt begeistert nicht nur durch ihre gute Erhaltung, sondern auch durch ihre 23 fliessenden Brunnen. Der bekannteste ist der Niklaus-Thut-Brunnen, der 1894 als Stiftung der schweizerischen Studentenverbindung „Zofingia“ zu ihrem 75-Jahr-Jubiläum erstellt wurde. Nebst den Brunnen ist auch die allgemeine Wasserversorgung von Zofingen sehr interessant. Als einziger der verschiedenen Grundwasserläufe der Schweiz trägt das mächtige Vorkommen im Wiggertal einen Namen: Der „Hägeler“ fliesst parallel zur Wigger vom Napf bis zur Aare. Nicht nur der „Hägeler“ ist unterirdisch, sondern auch zwei Stadtbäche.

    Kosten: Reise und Mittagessen gehen zu Lasten der Teilnehmenden. Die Führungen für Mitglieder übernimmt die Sektion Basel, Gäste zahlen 10.- / Führung.

    Treffpunkt Basel: 8.15 Uhr, Treffpunkt im Bahnhof SBB (Meeting Point) Abfahrt: 8.31 Uhr, Zug (Richtung Brig)
    Rückkehr: Individuelle Heimreise. Ende des Programms ca. 16.00 Uhr. Direkte Züge von Zofingen nach Basel jeweils xx.02 (Ankunft in Basel xx.44).

    Wir freuen uns auf einen spannenden Tag in Schötz und Zofingen.
    Für die Organisation: Johanna Schmucki und Michelle Bachmann

  • — Gozo, Malta

    Anthropology, Mediated field school in Gozo (Malta)

    Hier mehr erfahren

     Dear Friends and Colleagues,

    I am excited to announce the Anthropology, Mediated field school in Gozo (Malta), running from April 19 to May 1, 2017. Our goal in designing this experience was to consider new ways of disseminating ethnographic research, and doing so in a way that is both theoretically informed and somatically inspired. In the 13 days together, participants will learn how to record soundscapes, create photo essays, build multisensory maps, and shoot video, along with thinking through ethical issues in shared knowledge production and human/non-human representation.

    We hope that you will forward this announcement to any media professionals, undergraduates, graduate students, or faculty who would like to come and participate. The brochure for the program can be found through the link below, and I am always available to discuss the program at bpeake@umbc.edu

    Links:

    Brochure

    Application

    All the best,

    Bryce Peake

    Assistant Professor, Media & Communication Studies
    Coordinating Committee, Women's & Gender Studie
    University of Maryland, Baltimore County

  • — Neuchâtel

    ALPAGES, COCOTIERS ET TRACASSETS: Ballade littéraire avec Blaise Hofmann

    Musée d'éthnographie Neuchâtel Hier mehr erfahren

    Ballade littéraire avec Blaise Hofmann (écrivain voyageur, co-auteur du livret de la Fête des Vignerons 2019)

    A l'autre bout du monde, autour de la méditerranée ou juste derrière la montagne d'à côté, Blaise Hofmann trouve les mots justes pour décrire ses expériences de voyageur. Poursuivant avec aplomb et humour ses illusions d'un alpage vaudois à une plage de Fatu Hiva, il gratte les clichés pour faire ressortir la magnifique complexité des situations humaines. La SAMEN vous propose une rencontre avec cet auteur engagé et chaleureux. Ou comment interroger les rapports fertiles entre l'ethnographie et la littérature....

    20h15 - auditoire - Entrée libre.

  • — Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Alte Universität, Rheinsprung 9, 4051 Basel, Kurssaal U201

    Kolloquium im Andenken an Prof. Dr. Hans Trümpy (1917–1989)

    Sektion Basel der SGV & SGV & Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel Hier mehr erfahren

    Referenten:

    Dr. Werner Bellwald (Ried): "Zigarettenrauch und wissenschaftliche Kriminalfälle - Zur Person und zur volkskundlichen Forschung von Hans Trümpy"

    Dr. Konrad Kuhn (Basel): "Nähe und Distanz - Zum Verhältnis Hans Trümpys zur deutschsprachigen Volkskunde"

  • — Aarau

    Abschlussveranstaltung SNF-Projekt «Kopfhörer»

    Hier mehr erfahren

    Performance mit der Künstlergruppe LIGNA und der Klangkünstlerin Cathy van Eck sowie weiteren Beiträgen von Dr. Ute Holfelder und Florian Wegelin. Detaillierte Informationen folgen unter folgender Adresse.

  • — Universität Zürich, ISEK - Populäre Kulturen, Affolternstrasse 56, 8050 Zürich-Oerlikon, Raum E 003

    Generalversammlung und Konzert mit Hans Hassler (Akkordeon)

    SGV Sektion Zürich Hier mehr erfahren

    "Musikalische Swissness – Improvisationen über Volksmusik am Schweizer Radio"

    Das Konzert von Hans Hassler findet in der Olivenhalle statt (direkt vor Raum E 003).

  • — Roche-Turm, Basel

    Führung durch das Firmenarchiv Roche (ohne Turmführung)

    SGV Sektion Basel Hier mehr erfahren

    Mit Archivar Alex Bieri 

  • — Roche-Turm, Basel

    Führung durch das Firmenarchiv Roche (ohne Turmführung)

    SGV Sektion Basel Hier mehr erfahren

     Mit Archivar Alex Bieri

  • — Hörsaal Pharmazie-Historisches Museum, Totengässlein 3, 4051 Basel

    "Und wenn er bleibt? – Wolfsrückkehr als kultureller Prozess"

    Sektion Basel der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde Hier mehr erfahren

    Vortragende: Nikolaus Heinzer M.A./Elisa Frank M.A. (Zürich)

  • — Hörsaal Pharmazie-Historisches Museum, Totengässlein 3, 4051 Basel

    Jahresversammlung 2017

    Sektion Basel der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde
  • — Rex Kino Bern - Human Rights Film Festival Zürich

    Film: Tadmor

    Hier mehr erfahren

    Ein Tribut an den Überlebenswillen der Gefangenen (Die Zeit)


    Der Film "Tadmor", von Monika Borgmann und Lokman Slim (2016, 103 min, LIB, F, CH, QT, UAE), der mit Unterstützung der SGMOIK im Berner Rex Kino am 14. Dezember in einer Vorpremiere, sowie zuvor bereits auf dem Human Rights Film Festival Zürich am 9. und 10. Dezember gezeigt wird, handelt von dem berüchtigten Gefängnis Tadmor (Palmyra) des Asad-Regimes in Syrien. Ehemalige libanesische Insassen des Gefängnisses verarbeiten und dokumentieren ihre Zeit dort durch ein "Re-Enacting" des Erlebten. Zu diesem bewegenden Dokumentarfilm siehe: www.tadmor-themovie.com/ .


    Für die Vorpremiere in Bern, nach der die Regisseure des Films mit dem Publikum diskutieren werden, hat die SGMOIK für Ihre Mitglieder 15 Plätze reserviert. Diese müssen bis 30 min vor Beginn an der Kasse bezahlt werden, sonst werden sie freigegeben. Reservierung auf Ihren Namen unter Angabe der SGMOIK-Mitgliedschaft per mail an: info@rexbern.ch. Rex Kino Bern, Schwanengasse 9.

    Der Verleiher schreibt zur Vorpremiere: "The Bern screening the 14 December will also host conference attendees who are all survivors. It should be a powerful screening, and a great discussion. Monika Borgmann and Lokman Slim are also activists, engaged in assisting ex-prisoners since 2000, including a memory preservation project. We are organising screenings with the directors present to discuss this complex work - with cineasts, cinema and art students, ex-prisoners, refugees, etc."


    Nach der Vorpremiere wird der Film im Rex Kino Bern, vom 15. - 21. Dezember, 18 oder 20 Uhr gezeigt.


    Der Film wird ausserdem am Human Rights Film Festival Zürich zu sehen sein:
    9. Dezember - Riff Raff - 20h40 10. Dezember - Houdini - 19h.

    Tadmor - Flyer poster

    Tadmor- Flyer verso

    Film: Tadmor
  • — Völkerkundemuseum der Universität Zürich

    Museum cooperation between Africa and Europe: Opportunities, Challenges, Modalities

    Conference organized by the Ethnographic Museum at the University of Zurich on behalf of the Swiss Society for African Studies in cooperation with the Swiss Anthropological Association. Hier mehr erfahren

    According to the state of the art in museology, as formulated by the International Council of Museums ICOM, the classical objectives of conservation, collection, research, communication and exhibition as core activities of museums shall be complemented by broad international cooperation, especially with the communities in the areas of provenance of the collections as well as with museums in the respective countries.

    This assignment is particularly relevant for ethnographic museums whose collections are assembled all over the world. The collaboration with research institutions in the countries where the collections originate from is a major priority. Respective research pursues the twofold goal of documenting the collections more thoroughly by cooperating internationally as well as by making them accessible notably also to the societies of origin. Ideally intercontinental cooperation is accompanied by an exchange of knowhow and experience in museology, in strategies of collection, conservation and (inter-) mediation.

    Although there have been and are numerous cases of international cooperation between African and European museums, only few live up to the demands of post-colonial critique. Either the cooperation was and is mainly unidirectional, displaying European exhibitions in African museums or aiming at coaching African institutions in fields such as conservation, restoration, or curating, thereby following a development approach. Or they take place on a mere consulting level of knowledge exchange with Afropolitan museologists in Europe or the Americas. Only few collaborations focus on the practical implementation of joint projects, taking into consideration the expectations, goals and needs of all parties involved. Against this background we would like to exchange on the following questions:

    • What are the objectives and modalities of museum cooperation? Which are the afforded opportunities and the challenges to be met?
    • How comparable or distinct are strategies to collect, interpret and impart material and immaterial culture in the 21st century? Do shared narratives exist, and if yes, how are they produced?
    • How comparable or distinct is the understanding of cultural history and representation as well as best practice in African and European museum work? What is the relationship between academic anthropology and museums in Africa today?
    • How does the colonial legacy affect – existing and not existing – international cooperation and museum practice (e.g. loans of artefacts, claims for restitution, collecting, curating, preserving, and exhibiting) today?
    • How do contemporary phenomena such as urbanity, globalized flows of objects and ideas, modern technology, etc. translate into museum work, exhibitions, perception and audience?

    The conference shall bring together scholars and museum practitioners from Africa, North America and Europe with an expert audience to review and survey past, current and planned cooperation. Expected are contributions dealing with museums’ cooperation in general, the above formulated questions and related issues. The conference is embedded in a current cooperation between the Ethnographic Museum at the University of Zurich, the Uganda National Museum in Kampala and the Igongo Cultural Centre in Mbarara, Uganda, laid out over several phases. It aims at scrutinizing and debating on the current and planned cooperation in a quality circle of experts and museum professionals.

    Conference format
    The conference will comprise three keynote addresses by museum practitioners and theorists on international museum cooperation. Up to ten individual papers will illustrate the spectrum of current approaches and research activities. Besides the presentations, keynotes and a podium, there will be a “Poster Networking”.

    Conference registration
    All attendees (including presenters) are requested to register by filling this google form: http://goo.gl/forms/APGqRKLMbaLQyd073

    Your registration is required as soon as possible but latest by November 27th 2016.

    The conference fee (regular fee CHF 90.00, CHF 60.00 for SGAS/SEG/ICOM members, CHF 20.00 for students), which includes the dinner, will be charged at the welcome desk of the conference.

    Conference venue
    The conference, opening on Thu 1 Dec. 5pm and closing on Sat 3 Dec 2pm, will be held at the Ethnographic Museum at the University of Zurich, Pelikanstrasse 40, 8001 Zurich, Switzerland.

    Conference website: www.musethno.uzh.ch

  • — Bern, Unitobler

    4. Schweizerische Tage der Afrikaforschung

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    Die vierten schweizerischen Tage der Afrikaforschung fanden am Freitag und Samstag, 4.–5. November 2016 am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern statt. Diese Forschungstage werden alle zwei Jahre im Wechsel mit den internationalen thematischen Kolloquien der SGAS durchgeführt und stehen allen Disziplinen offen. Sie dienen dem Austausch zwischen den verschiedenen AkteurInnen der Afrikaforschung in der Schweiz mit folgenden Zielen:

    • laufende Forschungsprojekte von Masterstudierenden, Doktoranden, Post-Docs und ProfessorInnen bekannt zu machen;
    • eine bessere Zirkulation der relevanten Informationen zwischen Personen und Institutionen zu ermöglichen;
    • eine Plattform für neue Synergien und Kollaborationen anzubieten;
    • die Wahrnehmung der Afrikawissenschaften in der Schweiz und in den betroffenen Hochschulen und Forschungsorganisationen zu verbessern;
    • die Institutionalisierung der Afrikawissenschaften voranzutreiben.

    An den diesjährigen Schweizerischen Tagen der Afrikaforschung wurden 27 Vorträge in sieben thematischen Panels gehalten. Zusätzlich erlaubten drei Postersessions die Vorstellung von laufenden Doktorarbeiten und ein von der Vereinigung der Afirkastudien an der Universität Lausanne UNILEA organisierter Round Table befasste sich mit den Erfahrungen junger Forschender bei der empirischen Arbeit in Afrika. Am Freitagabend bot ein äthiopisches Abendessen Gelegenheit zum weiteren Austausch im lockeren Rahmen.

  • — Universität Bern

    Konferenz: Heidegger in the Islamicate World

    Philosophisch Historische Fakultät Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie | IINOP Interdisziplinäres Forschungs- und Nachwuchsförderungsnetzwerk | IFN Walter Benjamin Kolleg Fakultäre Forschungs- und Nachwuchsförderungskommission | FuN Hier mehr erfahren

    Philosophical debates, many of them involving the reception of modern Western philosophical doctrines, are a crucial factor shaping intellectual and practical behaviour of many thinkers in the Islamicate world and their audiences. One Western philosopher receiving a particularly lively reception throughout the Islamicate World is Martin Heidegger.
    This conference explores various aspects of the reception of Heidegger in the Arabic, Iranian, and Turkish intellectual context.

  • — Alte Universität, Rheinsprung 9/11, 4051 Basel

    119. Jahresversammlung 2016 der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde

    SGV Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde Hier mehr erfahren

    Im Anschluss an die Jahresversammlung werden die studentischen Filme gezeigt, die im Rahmen der von der SGV mitfinanzierten Filmsummerschool 2016 erarbeitet wurden:

    "Von Wikingern, Eisenbahnen, Wagenburgen und Containern, Basketball und “Ueli der Knecht” – spielerische Lebenswelten"

    BC Korać, Zürich/CH 2016, 06:06 min., Luisa Cadonau & Ramona Mathis (Kamera), Adelina Gashi (Licht), Nicolas Laube (Ton).

    Bewegung Basislager, Zürich/CH 2016, 06:30 min., Martina Berardini, Priscilla Roeck, Valentin Wyss, Lan Yao.

    Blackmoore – Zwischen Fantasie und Realität, Zürich/CH 2016, 27:32 min., Christian S. Tröndle, Selina Maria Reusser & Stella Noack (Konzept, Kamera, Schnitt).

    Listen, Laien, Lampenfieber, Zürich/CH 2016, 10:26 min., Eveline Stalder, Gianna Giuliani, Ronja Pralle, Isabelle Brown.

    Mit Dampf, Zürich/CH, 07:00 min., Madeleine Kohler, Nora Peduzzi, Karin von Niederhäusern.

    Wagenwelten, Zürich /CH, 07:34 min., Anna Buser, Anna Portmann, Sara Lo Frano, Sherin Attoun

    Anschliessend bleibt Zeit für ein gemeinsames Abendessen! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

  • — Universität Luzern, Frohburgstrasse 3, Raum 3.A05

    Migration und Diskriminierung

    Schweizerische Theologische Gesellschaft SThG Hier mehr erfahren

    Migration wird aktuell oft mit Flucht in Verbindung gebracht, kann aber ganz unterschiedliche Ursachen haben. Die Gründe für Migration sind ebenso heterogen wie die religiösen, kulturellen und sozialen Hintergründe der MigrantInnen. In Politik- und Mediendiskursen werden oft pauschalisierend Aussagen über ‹Migranten› getroffen ohne Ansehung der individuellen Motivation. Wenn mit einer pauschalisierenden kategorialen Behandlung eine Bewertung oder eine Ungleichbehandlung verbunden wird, kann daraus eine Diskriminierung entstehen. Diese kann in sozialer, religiöser oder sprachlicher Hinsicht erfolgen.
    Da Diskriminierung die Integration behindert, werden im Symposion VertreterInnen unterschiedlicher Disziplinen über die genannten Formen der Diskriminierung von MigrantInnen referieren, über Erfahrungen aus der sozialen Praxis berichten und neue Wege zu einer gegenseitigen gesellschaftlichen Integration vorschlagen.

    Migration und Diskriminierung
  • — Universität Zürich, KOL-F-109

    Erfahrungen und Potentiale im Wirtschaftsraum Ostasien

    SwissDiplomats – ZurichNetwork, Schweizerische Asiengesellschaft Hier mehr erfahren

    Schweizerische Freihandelspolitik:
    Erfahrungen und Potentiale im Wirtschaftsraum Ostasien

    Mittwoch, 12. Oktober 2016, 19:00 bis ca. 21:30 Uhr Universität Zürich, KOL-F-109

    Programm

    19:00 Begrüssung / Eröffnung, Dr. Max Schweizer, a. Minister, Präsident SwissDiplomats- ZurichNetwork

    19:05 Inputreferate:

    • Das Schweizer FTA*-Netz in Ostasien komplettieren, Prof. Dr. Patrick Ziltener, UZH
    • Wirtschaftliche Beziehungen mit Taiwan, Jost Feer, eh. Direktor des Schweizer Handelsbüros in Taipei (1987 - 2014)

    19:45 Panelgespräch, Themen: FTA*-Bilanz Ostasien, Behandlung von „Customs territories“, FTA* im Zeitalter der „Mega-Regionals“, Sicht Schweizer Unternehmen etc.

    • Dr. Jan Atteslander, Economiesuisse, Mitglied der Geschäftsleitung o Jost Feer, eh. Direktor des Schweizer Handelsbüros in Taipei
    • Bruno Frick, Alt-Ständeratspräsident
    • Luzius Wasescha, Botschafter
    • Prof. Dr. Patrick Ziltener, UZH
    • Gesprächsleitung, Dr. Rudolf Walser, Senior Consultant Avenir Suisse

    20:45 Verdankung, Präsident SwissDiplomats-ZurichNetwork
    20:50 Apéro, offeriert von der Schroder & Co Bank AG

    Anmeldungen bis Freitag, 7. Oktober 2016 an info@swissdiplomats.net

  • — Fribourg, Campus Pérolles, Bvd de Pérolles 90, Salle séminaire B130

    Kolloquium "Bien-être et charité musulmans – discours et pratiques"

    Hier mehr erfahren

    Ce colloque veut explorer les discours et les pratiques historiques et contemporaines visant le bien-être humain. Est-ce que le bien-être est défini en fonction du bien-être matériel ou est-ce que le bien-être, voire la richesse constituent au contraire un obstacle pour le bien-être de l’humain dans ce monde et dans l’au-delà? Est-ce que les discours et les pratiques musulmanes modernes se fondent essentiellement sur les textes constitutifs de l’Islam ou relèvent-ils plutôt de discours et pratiques de charité globaux? Quels étaient les discours et pratiques sur la pauvreté, la richesse et la charité à l’époque pré-moderne et quelles formes prennent les pratiques caritatives dans le monde arabo-musulman contemporain? Comment enfin expliquer le volume relativement faible des actions caritatives mises en place dans le monde musulman par les richissimes pays pétroliers du golfe arabo-persique?

  • — Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Alte Universität, Rheinsprung 9, 4051 Basel

    Mobilität – der Weg zum Erfolg?

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, nccr - on the move Hier mehr erfahren

    Mobilität und Migration gehören heute zum beruflichen und privaten Alltag vieler Menschen. Möglichkeiten nutzen, Chancen wahrnehmen und Flexibilität zeigen, sind wesentliche Aspekte, die mit Mobilität und Migration gerade auch von höher qualifizierten Menschen verknüpft werden. Es geht dabei allerdings nicht nur um individuelle Wünsche und Entscheidungen, sondern es gilt auch, Anforderungen von Unternehmen, Universitäten, der eigenen Familie, sowie politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen unter einen Hut zu bringen.

    Referierende: Hélène Oberlé, MA; Laure Sandoz, MA; Dr. des. Katrin Sontag

    Podiumsgäste: Dr. Patrick Koch Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fachstelle Diversität und Integration

    Dr. des. Tanja Popovic Leiterin Welcome Center der Universität Basel

    Lorraine Rytz-Thériault Community Organizer, mit langjähriger Erfahrung und Praxis in der Expat-Freiwilligenarbeit.

    Moderation: Dr. Sabine Eggmann, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde.

    Die Veranstaltung wird zweisprachig (deutsch und englisch) abgehalten und jeweils in die andere Sprache übersetzt.

    Alle Gäste sind im Anschluss herzlich zu einem Apéro eingeladen.
    Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!

    Mobilität – der Weg zum Erfolg?
  • — Asien-Orient-Institut (Aula), Rämistrasse 59, 8001 Zürich

    Generalversammlung

    Hier mehr erfahren

    Bei der GV werden wir die neue Netzwerk- und Forschungsplattform „Mittlerer Osten und Nordafrika“ der SGMOIK vorstellen. Diese Internetplattform wird Forscher, Studierende, Journalisten und andere mit der Region und mit islamischen Kulturen Beschäftigten vernetzen und es möglich machen, per Stichwortsuche Fachleute für spezifische Fragen zu finden und im Internet sichtbar zu machen.

  • — Universität Genf, Global Studies Institute

    L’Afrique émergente. Dynamiques politiques de la croissance et du développement

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    Après avoir été relégué au rang de « continent sans espoir » (The Economist, mai 2000), l’Afrique est aujourd’hui régulièrement considérée comme une nouvelle frontière du capitalisme, un des pôles de croissance les plus prometteurs à l’échelle globale, réservoir non seulement de terres à investir, mais d’une immense classe moyenne en devenir avide de biens de consommation. Les récits qui ont longtemps été dominés par la guerre civile, la « faillite » de l’État, la corruption et la mauvaise gouvernance comme obstacles au décollage économique du continent font donc place à une célébration de la croissance économique et du développement.
    Cette conférence, organisée à l’Université de Genève dans le cadre du lancement d’un nouveau master en études africaines en septembre 2016, propose d’interroger de façon critique ces récits. Elle le fera autour de trois axes principaux :

    1. Croissance = développement ? La croissance des économies du continent est-elle synonyme de développement ? Il s’agit ici de proposer un regard critique aussi bien sur la construction d’un récit de croissance par les chiffres que sur les conceptions du développement dont sont porteurs les discours du paradigme de « l’Afrique qui se dresse » (Africa rising).
    2. Le retour de l’État développementaliste ? Les années d’ajustement structurel ont profondément marqué les États africains. Au nom du consensus de Washington, le FMI et la Banque mondiale ont longtemps imposé un agenda néo-libéral qui visait à réduire l’État à son minimum. Récemment pourtant, on observe que croissance économique va souvent de pair avec un État fort, voir autoritaire, ainsi qu’une économie dirigée et planifiée (Rwanda, Ethiopie, Angola). Est-on en train de changer de paradigme ?
    3. Croissance et environnement. L’environnement en Afrique est souvent perçu comme naturel, peu affecté par la main de l’homme mais, comme ailleurs, la plupart des paysages africains sont un palimpseste où il est possible de décrypter les pratiques économiques des sociétés humaines. Les modifications environnementales sont ainsi tant liées aux variations climatiques qu’au développement des activités humaines. Aujourd’hui, toutefois, les pressions sont devenues particulièrement fortes (extraction minière, land grabbing, croissance démographique…) et il convient d’examiner les équilibres possibles entre nature et sociétés dans un monde en plein développement.

    Organisateurs : Didier Péclard et Anne Mayor, UniGE et SSEA

  • — Universität Zürich

    The Power of Symbols, The Alhambra in a Global Context

    Institut für Kunstgeschichte Universität Zürich
  • — Dakar

    Interdisciplinarity in Area Studies: Basic and Applied Resesarch

    Zentrum für Afrikastudien Basel in Zusammenarbeit mit CODESRIA Hier mehr erfahren

    The 2nd CODESRIA/CASB Summer School in African Studies and Area Studies in Africa will address the prevalent demand – implicit or explicit – that knowledge produced on Africa (as on other regions in the so-called developing world) should be practically based, solution-oriented, relevant for development. It will focus on conceptual challenges this may entail.

    Learn more

  • — Zentrum für Afrikastudien Basel, Petersgraben 11, 4051 Basel, Raum 205

    Studientag: Wenn Sprachen auf Reisen gehen: Die Standardisierung afrikanischer Sprachen in der Diaspora

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    Mit der Zunahme der Migration sind die afrikanischen Sprachen fester Bestandteil der hiesigen Sprachlandschaft geworden. Im schweizerischen Alltag spielt die Schriftsprache eine zentrale Rolle. Im Bemühen, die soziale Integration zu erleichtern, übersetzen öffentliche und private Institutionen ihre Dokumente vermehrt auch in afrikanische Sprachen. Gleichzeitig arbeiten Vertreter der Diaspora an der Digitalisierung und Standardisierung dieser Sprachen für die Nutzung der neuen Technologien. Die verschiedenen Diaspora-Gemeinschaften werden zu den wichtigsten Kräften bei der Modernisierung afrikanischer Sprachen. Der Studientag beleuchtet diese Aktivitäten aus verschiedenen Blickwinkeln und diskutiert insbesondere das sprachwissenschaftliche Potential der Diaspora für die Gemeinschaft der Zugewanderten, für die aufnehmende Gesellschaft, wie auch für die Ursprungsgesellschaften.

    Der Studientag wird in französischer Sprache durchgeführt, Diskussionsbeiträge in deutscher oder englischer Sprache The workshop will be conducted in French. Contributions to the discussion may be made in German or English and will be translated.

    Programm:

    10:00 Begrüssung und Einleitung
               Mohomodou Houssouba (Bssel), Zentrum für Afrikastudien

    10:15 L’apport de la diaspora à la préservation des langues africaines
              Ismaël Diadié Haïdara (Timbuktu und Sevilla), Fondo Kati   

    11:00 Kaffeepause

    11:30 Les réseaux de numérisation des langues africaines en Suisse
              Martin Benjamin (Lausanne) LSIR/EPFL)

    12:15 Gemeinsame Mittagspause

    13:30 Workshop: Quel rôle jouent les langues africaines dans la migration ?
              Leitung: Mohamed Amara (Lyon) Centre Max Weber

    15:30 Fazit und Schlussdiskussion
              Mohomodou Houssouba (Basel), Zentrum für Afrikastudien

    16:00 Ende der Veranstaltung, Erfrischungen

    Moderation: Mohomodou Houssouba (SGAS)

    Anmeldung: per email an pascal.schmid@unibas.ch (bis 20. Juni)

    Teilnahme kostenfrei

  • — Genf

    Geneva Summer School: State and Society in Contemporary Africa

    Universität Genf Hier mehr erfahren

    Narratives of the State in Africa since the late 1980s have been dominated by images of institutional ‘fragility’, lack of legitimacy, if not outright ‘collapse’ and ‘failure’. For some, the purportedly ‘imported’ character of the State in Africa is the main cause of its structural weakness. For others, the generalisation of violent conflicts in the continent, especially in the 1990s, widespread corruption and ‘bad governance were signs of the incapacity of African States to fulfill their role and their consequent vacuity. Echoing such ‘Afro-pessimistic’ feelings, the Economist thus labelled Africa the ‘hopeless continent’ in its May 11th 2000 edition.

    Recently however, unprecedented economic growth rates in many parts of the continent, fuelled in large part by high prices of raw materials on the international markets and the mineral-hungry economies of China and other emerging powers, as well as the development of an ‘African middle class’, the spectacular growth of African cities and the new scramble for African land have given rise to other narratives where Africa has moved from being ‘hopeless’ to one of the new frontiers of global capitalism.

    With this course, students will be brought to critically reflect on such narratives. The course concentrates on the historicity of state formation processes in Africa and looks at how African states have developed as the dynamic product of internal and external influences and in close interaction with their own societies. Interdisciplinary in nature, the course will look at the following topics:

    • From state failure to ‘Africa rising’: understanding recent changes in African states and economies;
    • The longue durée of the African State: from precolonial State formations to decolonization;
    • War and state formation in Africa;
    • New territorialities of power: the changing geography of state-society relations;
    • Economic growth vs. social development: making sense of the current boom.

    Facutly: Dr. Didier Péclard (Academic Director) with professors from the University of Geneva and guest scholars from Africa, Europe and North America

    Course fee: CHF 1500.-

    Deadline for Registration: 1 May 2016

    Contact: gss@unige.ch

    Website: Geneva Summer Schools

  • — Bern

    Konferenz: Commons in a “Glocal” World: Global Connections and Local Responses

    Institut für Sozialanthropologie, Universität Bern Hier mehr erfahren

    Research on the commons deals either with the development of institutions for the management of the commons, or with issues related to global change. While the latter mainly focuses on drivers and effects of global expansion of capitalist modes of production, consumption, and societal reproduction, research on institutions for the management of the commons deals with collective action and the effects and reactions within local action arenas. However, the entangled institutional processes through which global and local arenas – referred to as “glocal” – interlock are not yet addressed in a systematic way.

    Europe has been a major driver of “glocal” processes. Therefore, the 4th Regional European Meeting of the IASC is devoted to global connections and local responses. It provides a space to advance our understanding of ongoing “glocal” processes and to analyse historically how commons in Europe have evolved and adapted to “glocal” changes. By integrating political ecology with approaches of New Institutionalism and Critical Theory in Anthropology, Human Geography, Political Science and History, we propose to investigate the impacts of external changes on the perception and evaluation of resources by actors related to the commons. This raises the question of local bargaining power, ideologies and discourses, and of the selection and crafting of institutional designs, which in turn affect the access to common‐pool resources, as well as the distribution of benefits related to the management of these resources.

    This conference therefore aims to look at the interfaces between local and global processes in order to bring together research arenas that have often been kept quite separate until now. We therefore call for contributionsfocussingon:

    • how global players such as multinational companies and organizations affect local governance of the commons worldwide
    • the role of international law and global trade in shaping the interface between global actors and institutionalprocesses oflocalcommons governance
    • the impacts of external economic and political changes on the perception and evaluation of resources and areas by actors related to the commons
    • local resistance and the development of political strategies countering the transformation of collective into privateorstate‐based property rights as a consequence of economic and politicalchanges
    • the local crafting of institutional designs in global and local arenas, and how these affect access to and distribution of natural resources and related benefits among local to global actors using the commons
    • how the encounter of global and local processes affect bargaining power, ideologies and discourses of global and local actors in governing sustainability trade‐offs.

    We especially welcome contributions that aim to address the above mentioned themes through novel forms of integrating theoretical approaches. In addition, the focus of the conference will be on a dialogue among representatives of different academic disciplines (e.g. geography, social anthropology, history, development studies, economics, political science, and law) and between academics and non‐academic actors (e.g. practitioners, businessrepresentatives, policymakers, or NGOs).

  • — Seminar für Nahoststudien, Universität Basel, Oda 104, Maiengasse 51, Basel

    İMPARATORLUĞUN HAFIZASI: OSMANLI ARŞİVİ

    Doktoratskooperation Islamwissenschaften Basel/Zürich Hier mehr erfahren

    Devletlerin hafızası olarak nitelendirilen arşivler, geçmiş ile bugünü bağlayan bir köprü olmakla birlikte, geleceğe dair yeni söylemlere dayanak olacak belgeleri de içinde barındırmaktadır. Dolayısıyla geçmişin yeniden üretimi arşivler aracılığı ile gerçekleşir. Osmanlı Devleti’nden Türkiye Cumhuriyeti’ne intikal eden Osmanlı Arşivi, sadece Türkiye tarihi için değil, Ortadoğu, Balkan, Akdeniz, Kuzey Afrika ve Arap ülkelerinin tarih yazımı için de önemli bir kaynaktır. Bugün bağımsız birer devlet olan ve geçmişte Osmanlı coğrafyası içinde yer alan devletlerin ortak hafıza mekanı olarak Osmanlı Arşivi karşımıza çıkmaktadır.
    Osmanlı Arşivi’nde araştırma yapacak bir araştırmacının arşivden nasıl yararlanacağı, belge türleri, Osmanlı bürokrasisinin işleyişi ve Osmanlı Arşivi’nin tanıtımı bu seminerin temel konusudur. Seminerin birinci bölümünde; Osmanlı’da Hazine-i Evrak olarak adlandırılan modern arşivin nasıl kurulduğu ve günümüzde nasıl işlediği ele alınacaktır. Araştırmacının arşiv belgesini değerlendirir- ken, belgenin türünü, hangi bürokratik işlemlerden geçtiğini ve Osmanlı bürokrasisinin nasıl işlediğini bilmesi oldukça önemlidir. Osmanlı bürokrasisinde yaşanan değişimin belgelere nasıl yansıdığı, örnek belge türleri üzerinden anlatılacaktır. Seminerin ikinci bölümünde ise; Osmanlı Arşivinde bulunan defter ve belge tasniflerinin tanıtımı yapılarak, araştırmacının arşivde hangi fonlarla karşılaşabileceği üzerinde durulacaktır. Ayrıca Osmanlı Arşivi’nin dışında Türkiye’de bulunan diğer arşivlere de kısaca değinilecektir.
    Prof. Dr. Fatmagül Demirel, lisans, master ve doktora eğitimini İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Tarih Bölümünde tamamladı. İstanbul Üniversitesi Edebiyat Fakültesi Arşivcilik bölümünde çalıştı. Halen Yıldız Teknik Üniversitesi, Atatürk İlkeleri ve İnkılap Tarihi Bölümü’nde öğretim üyesi olarak çalışmaktadır. Uzmanlık alanı olan Osmanlı hukuk ve basın tarihi üzerine yayınlanmış kitap ve makaleleri bulunmaktadır. 

    İMPARATORLUĞUN HAFIZASI: OSMANLI ARŞİVİ
  • — Nyon

    Per Song

    Vision du réel: regards sur l'Asie Hier mehr erfahren

    Per Song

    World Premiere, Regard Neuf

    Shuchang Xie | 73' | 2016 | Allemagne, Chine

    VO Chinois (traditionnel) | ST Français, Anglais

    Mercredi 20 Avril, 14:00, Capitole Leone | Jeudi 21 Avril, 14:30, Colombière Grande Salle

    Première séance en présence du réalisateur

    Sloth, Shrek, Yoyo, Shark et Pomeranian se préparent pour la nuit qui approche. En fond, la radio diffuse de la pop occidentale et des tubes chinois. Ils fument, boivent et parlent d’amour, de sexe et de leurs histoires passées. Aucun d’entre eux ne sait vraiment où il va. Ils n’attendent rien, mais nourrissent quelques rêves. Un instantané de la jeunesse chinoise urbaine d’aujourd’hui. 

  • — Nyon

    Under the sun

    Vision du réel: regards sur l'Asie Hier mehr erfahren

    Under the Sun

    Swiss Premiere, Grand Angle

    Vitaly Mansky | 106' | 2015 | Russie, Allemagne, République tchèque, Lettonie, Corée du Nord

    VO Coréen | ST Français, Anglais

    Mardi 19 Avril, 20:00, Théâtre de Marens | Mercredi 20 Avril, 20:00, Théâtre de Grand-Champ

    Première séance en présence du réalisateur
    On découvre ici la Corée du Nord à travers les yeux d’une petite fille qui se prépare à prêter allégeance à son pays. Elle vit dans une famille « parfaite » et va dans une école « parfaite ». Peu à peu le vernis se craquelle et révèle l’effrayante mise en scène d’un monde idéal scrupuleusement orchestré. Un regard inédit sur ce pays caché et secret, verrouillé à double tour. 

  • — Nyon

    Half-life in Fukushima

    Vision du réel: regards sur l'Asie Hier mehr erfahren

    Half-Life in Fukushima

    World Premiere, Compétition Internationale Moyens Métrages

    Mark Olexa, Francesca Scalisi | 61' | 2016 | Suisse, France

    VO Japonais | ST Français, Anglais

    Dimanche 17 Avril, 16:30, Usine à Gaz | Lundi 18 Avril, 14:30, Capitole Fellini

    Première séance en présence de la réalisatrice et du réalisateur et de Naoto Matsumura, dernier habitant de Fukushima

    Un homme a décidé de rester vivre dans la zone interdite de Fukushima. Il prend soin de son bétail dans le silence de cette nature envahie par la radioactivité. Dans une atmosphère aux airs de science-fiction, la végétation a repris possession de la ville, alors que le mal, invisible, continue à planer et les sacs de déchets radioactifs à s’entasser. Là, Naoto tente de vivre au moins une demi-vie. 

    Der Film wird anlässlich seiner Kinoauswertung in der Westschweiz auch an folgenden Daten in Anwesenheit der Regisseure (Anwesenheit von Naoto Matsumura ist nicht gesichert) gezeigt:

    Mardi, 19 avril 2016, 18h30 - Fribourg, cinemotion REX (avant-première) www.cinemotion.ch
    Mercredi, 20 avril 2016, 20h00 - Lausanne, Zinéma www. zinema.ch - ensuite dès le 20 avril en salle (Kinoauswertung ab 20.4.)
    En salle à Genève dès le mercredi 20 avril au Cinéma Bio www.cinema-bio.ch

  • — Nyon

    Ama-san

    Vision du réel: regards sur l'Asie Hier mehr erfahren

    Ama-san

    World Premiere, Compétition Internationale Longs Métrages

    Cláudia Varejão | 113' | 2016 | Portugal, Japon, Suisse

    VO Japonais | ST Français, Anglais

    Samedi 16 Avril, 16:15, Salle Communale | Dimanche 17 Avril, 11:30, Capitole Leone

    Première séance en présence de la réalisatrice

    Dans un endroit isolé du Japon, une communauté de femmes pêcheuses préserve harmonieusement ses traditions. Chaque jour les Ama-San plongent en apnée dans la mer à la recherche d’algues, crustacés et coquillages, qu’elles utilisent pour se nourrir ou faire du commerce. Elles ont entre 50 et 85 ans… Des personnages issus d’un autre temps, des séquences magiques, un film d’une éblouissante modernité.
    www.visiondureel.ch 

  • — Kult.Kino Atelier: Theaterstrasse 7, 4051 Basel

    Utopie Schweiz

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) & Sektion Basel der SGV Hier mehr erfahren

    Gezeigt wird der Film «Neuland» von Anna Thommen, der sich mit einer Gruppe von nicht in der Schweiz aufgewachsenen Jugendlichen beschäftigt, denen über eine Berufswahl- und Integrationsklasse ein Neustart in der Schweiz ermöglicht werden soll. Die Filmvorführung wird von einem ethnologisch-kulturwissenschaftlichen Kommentar und einem Gespräch mit der Filmemacherin begleitet.

    Programm

    18.30 Uhr Begrüssung und Einleitung: Dr. Sabine Eggmann /
    Dr. des. Simone Sattler (SGV/Sektion BS)
    18.40 Uhr Filmvorführung «Neuland» (93 min.) von Anna Thommen
    20.15 Uhr Dr. Silke Andris im Gespräch mit der Filmemacherin Anna Thommen
    20.45 Uhr Apéro
    21.30 Uhr Schluss

    Eintritt (für das Kino) von 18 CHF

    Utopie Schweiz
  • — University of Basel, Maiengasse 51, room 105, Basel

    The Islamisation of pre-Ottoman Anatolia A View from the Digital Humanities

    Seminar of Middle Eastern Studies Hier mehr erfahren

    Dr. Bruno di Nicola, University of St. Andrews

    The Islamisation process by which the Anatolian Peninsula went from a majority Christian to a majority Muslim population between the 12th and the 15th centuries have puzzled Turkish and western scholars for decades. Recently, at the University of St. Andrews, a new approach to the issue has been carried out by applying modern technologies to the collection, storage and analysis of large amounts of data. The St. Andrews’ based project The Islamisation of Anatolia has developed a digital database containing detailed information on the literary production in Arabic, Persian and Turkish languages in pre-Ottoman Anatolia. In this presentation, we will overview part of the secondary literature on the topic vis-à-vis some novel preliminary findings resulting from the data analysis of the newly created database.
    Dr Bruno De Nicola (BA Barcelona, MA London, PhD Cambridge) is a Research Fellow in Middle Eastern Studies at the University of St. Andrews (United Kingdom). He is part of the ERC-funded project The Islamisation of Anatolia, 1100-1500. His main areas of research include the history of the Mongol Empire, medieval Iran and Anatolia. He has recently published Islam and Christianity in Medieval Anatolia (Ashgate, 2015) with Andrew Peacock and Sara Nur Yildiz and is currently preparing the publication of his first monograph Women in Mongol Iran: The Khatuns, 1206-1335 (Edinburgh University Press, 2017). 

    The Islamisation of pre-Ottoman Anatolia A View from the Digital Humanities
  • — Bernoullianum, Bernoullistr. 32, Basel, Hörsaal 148

    Der Nahe Osten und die internationale Politik: Herausforderungen einer regionalen Neu(Un-)ordnung

    Seminar für Nahoststudien der Universität Basel Hier mehr erfahren

    Prof. Dr. Thomas Demmelhuber (Universität Erlangen)

    Die Aufstände des Jahres 2011 haben nicht nur zu signifikanten Veränderungen der Herr- schaftsordnungen in einigen Ländern des Nahen Ostens geführt, sie fordern gleichermaßen auch die internationale Politik heraus. Neben Prozessen des Regimewechsels (z.B. Tunesien und Ägypten) ordnet sich eine seit dem Ersten Weltkrieg etablierte regionale Ordnung neu, obwohl dieser Ordnung über viele Jahre eine „normative Kraft des Faktischen“ zugeschrieben wurde. In einem ersten Schritt werden wir über einen zeitgeschichtlichen Zugang die zentralen Entwicklungsnarrative der regionalen Ordnung sowie deren Einbettung in die internationale Politik erarbeiten, um in einem zweiten Schritt über eine Systematisierung der unterschiedlichen Verlaufsformen des „Arabischen Frühlings“ die Implikationen für die regionale Ordnung und die internationale Politik zu erfassen.
    Thomas Demmelhuber ist seit Oktober 2015 Professor für Politik und Gesellschaft des Nahen Ostens an der FAU Erlangen-Nürnberg. 2015 wurde er ebenso zum Visiting Professor am College of Europe (Natolin) ernannt. Zuvor war Demmelhuber Juniorprofessor für Politikwis- senschaft mit dem Schwerpunkt Politik und Internet an der Universität Hildesheim (2012- 2015). In seinen Forschungsarbeiten beschäftigt sich Demmelhuber aus vergleichender Per- spektive mit unterschiedlichen Formen von Staatlichkeit und Begründungsformen von Herr- schaft im Nahen Osten mit besonderem Fokus auf die Golfmonarchien und Ägypten unter Einbezug der internationalen Politik (v.a. Europäische Union)

    Der Nahe Osten und die internationale Politik: Herausforderungen einer regionalen Neu(Un-)ordnung
  • — Zürich, Genève, Bern

    Filmvorführung/Présentation de film: My Mother – the History of Iran. A film by Shahram Entekhabi

    The Arabic Section of the University of Geneva, the Swiss Society for Middle East and Islamic Cultures (SSMOCI) and VIAS (Verein iranischer Akademiker und Studierender) Hier mehr erfahren

    Mit anschliessender Diskussion mit dem Künstler und Regisseur Shahram Entekhabi, Berlin

    Zürich: 29.Februar 2016, KOL H 321, Universität Zürich, 19:00-21:00 Uhr

    Genève: 1. März 2016, Bâtiment des Philosophes, PHIL 201. Bd des Philosophes 22, 18:15 Uhr

    Bern: 2. März 2016, F 022, Uni Tobler, Lerchenweg 36, 19:00-21:00 Uhr

  • — Maiengasse 51, Basel, room 51

    Contested Memory Regimes in Turkey: Remembering and Forgetting in Authoritarian Turkey

    Seminar of Middle Eastern Studies, University of Basel Hier mehr erfahren

    Prof. Dr. Kerem Öktem (University of Graz)

    Turkey has witnessed a proliferation of counterhegemonic memory acts in recent years. This trend towards remembering has been described enthusiastically as the emergence of a new space of memory, a coming to terms with a dark past and even as a process of healing. Others have criticised such efforts as superficial and occasionally also as conformist and, with regard to the Armenian genocide, neo- denialist. In this lecture, I will make two arguments. First, and based on the case study of the 2015 centennial of the Armenian genocide, I suggest that rather than the creation of a shared space of remembering, what we have seen is the emergence of several memory communities that co-exist amidst great tension. Some of these communities have indeed dedicated themselves to the recognition of the fact and effects of the genocide, while novel forms of denial have been advanced in others. Secondly, I argue that the current escalation of Turkey’s authoritarian politics suspends the emerging moments of counter-hegemonic memory for two reasons: On a philosophical level, we can assert categorically that there can be no memory under war and dictatorship. Yet, more specifically, the current state crack down on the Kurdish movement is targeting the most vibrant memory community in Turkey.
    Kerem Öktem is Professor for Southeast European Studies and Modern Turkey at the University of Graz, and Associate of the Centre for International Studies at the University of Oxford. His current research deals with Turkey’s domestic and foreign policy, the history of the early Republic and nationalism, minority rights, and Islamic networks in Europe and the Balkans. His latest edited book (with H.-L. Kieser and M. Reinkowski) is World War I and the End of the Ottomans: From the Balkan Wars to the Armenian Genocide (Tauris 2015), his last monograph is Angry Nation. Turkey Since 1989 (Zed Books, 2011). Kerem Öktem is also a regular contributor to OpenDemocracy and the FreeSpeechDebate.

    Contested Memory Regimes in Turkey: Remembering and Forgetting in Authoritarian Turkey
  • — Bern

    Nagorno Karabakh Conflict – Russia’s next Pandora’s Box?

    Institut für Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung (ICP) / Schweizerischen Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK) / Center for Global Studies der Universität Bern Hier mehr erfahren

    Ist der Bergkarabach-Konflikt Russlands nächste Büchse der Pandora? Gibt es Möglichkeiten für eine nachhaltige Konfliktbearbeitung in der Region? Eine interdisziplinäre Tagung zu diesem Thema soll am 29. Oktober in Bern Anlass dazu bieten, näher auf diese und weitere Fragen einzugehen und sie zu diskutieren.

    Der sogenannte „frozen conflict“ um den Bergkarabach geniesst zwar nicht die gleiche Medienaufmerksamkeit wie beispielsweise die Ukraine, doch stellt er eine Herausforderung dar, denn er könnte sich jederzeit wieder in einen heissen Konflikt verwandeln.
    Das Institut für Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung (ICP) organisiert deshalb in Zusammenarbeit der Schweizerischen Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK) und dem Center for Global Studies der Universität Bern eine Tagung zu diesem spannenden Thema. Der thematische Schwerpunkt wird dabei im Bereich der internationalen Beziehungen liegen. Dabei soll der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan nicht nur regional betrachtet, sondern auch in einen weiteren Kontext gestellt werden, indem die türkisch-russischen Beziehungen und die Rolle der Europäischen Union in dieser Hinsicht untersucht werden. In einem zweiten Schritt soll diskutiert werden, wo ein Prozess der Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung anzusetzen hat, um einen nachhaltigen Frieden in der Region zu fördern. 

  • — Bern

    CAV panel at the Annual Meeting of the SES: Contesting invisibilities – Practices of resistance and political agency in ethnographic filmmaking

    CAV Hier mehr erfahren

    In the last decades ethnographic film and filmmaking has gained considerable significance as an investigative tool in the production of scientific knowledge, but it has also become an important means for anthropologists to engage broader audiences in political as well as humanitarian struggles around the world. A quick look into ethnographic film festival-catalogues offers a variety of examples for the creative fusion of activist filmmaking and engaged anthropology.

    The approaches anthropologists have taken to actively resist social inequalities and support political struggles through filmmaking are manifold including collaborative or participatory methods, assisting local media productions, observational cinema, essay films, or ethno-fiction, among others. Resisting hegemonic powers by contesting invisibilities in struggles over land and/or natural resources, claiming justice and/or human rights as well as producing alternative histories and memories, are only but a few of the fields in which anthropologists have engaged through research and action. However, these kinds of activist agendas have at its base a history of personal experiences and decision-making processes that are often thought to conflict or challenge the anthropological discipline as scientific project. Getting involved with the people and communities we study through political action has nonetheless inspired the renewal of methodological approaches to knowledge production and the rethinking of the anthropologists’ responsibilities towards their subjects as well as the impact of their work.

    Locating the discussion at the threshold between anthropological practice, political activism and filmmaking, this panel seeks to examine the ethical, heuristic, and epistemological implications of ethnographic filmmaking “for a cause”. Which are the boundaries drawn between the political and non-political and how do they shape anthropologists’ ideas of creating/contesting legitimacy and authority? Further, we aim to critically examine ideas of producing political agency through filmmaking and to discuss the kinds of power relationships between filmmakers and filmed subjects that accompany such collaborations.


    Presenters:

    • Martha-Cecilia Dietrich, Institute of Social Anthropology, University of Bern Entre Memorias (Between Memories): Research collaborations with perpetrators of violence as politically engaged anthropology?
    • Kieran Hanson, University of Manchester & Allritesreversed Shooting Freetown: Shared anthropology and collaborative media in urban Sierra Leone
    • Esther Leemann, Department of Ethnology, University of Lucerne Producing alternative histories: Self-portrayal of the way of life in an indigenous community affected by large-scale rubber plantations.
    • Christine Moderbacher, School of Social Science, University of Aberdeen “Stop your camera, it blinds me!” - When film making jeopardizes anthropological practice
    • Sandra Mooser, Institute of Social Anthropology, University of Bern One goal, many voices: A collaborative experience with African migrant filmmakers in Switzerland
  • — Seminar für Nahoststudien der Universität Basel, Maiengasse 51, Raum E 005

    Syrische Flüchtlinge: Unter uns und über sich

    Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen Hier mehr erfahren

    Sechs autobiographische Kurzfilme (arabisch, mit französischen Untertiteln): im Rahmen eines Filmateliers mit syrischen Flüchtlingen in Genf entstanden und bisher nur im Rahmen des Festivals Layalina, Genf 2015, gezeigt.

    Diskussion (englisch) mit zwei syrischen Laienfilmemachern / Flüchtlingen

    Syrische Flüchtlinge: Unter uns und über sich
  • — Siehe Flyer

    SYRISCHE FLÜCHTLINGE: Unter uns und über sich

    Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK) Hier mehr erfahren

    Liebe SGMOIK-Mitglieder

    Wir möchten Sie zu einem Film- und Diskussionsabend mit syrischen Flüchtlingen einladen. Für einmal möchten wir nicht über jene sprechen, sondern sie selber zu ihren Erfahrungen zu Wort kommen lassen. Eine Reihe von Kurzfilmen, die von syrischen Flüchtlingen verschiedenen Alters und Hintergrundes dieses Jahr in Genf anlässlich eines Film-Workshops entstanden sind, werden einen ersten Einstieg in die Thematik bieten. Daran anschliessend wird eine moderierte Diskussion mit den Protagonisten stattfinden, in denen ihre Vorstellungen und Hoffnungen, sowie das Erleben ihrer Situation thematisiert werden sollen.

    Genf: Montag, 2. November, 18h15-ca.20h30
    Bern: Dienstag 3. November, 18h15-20h00 (mit anschliessendem Apéro)
    Basel: Mittwoch 4. November, 18h00-ca. 19h45

    Genaue Angaben zu den Oertlichkeiten und der Sprache, in der die Diskussionen stattfinden werden, finden sich im jeweiligen Flyer, angehängt an diese Nachricht.

    Bei weiteren Fragen, kontaktieren Sie uns über Sophie.GlutzvonBlotzheim@unige.ch

    Flyer Genf

    Flyer Bern

    Flyer Basel

    SYRISCHE FLÜCHTLINGE: Unter uns und über sich
  • — Bern, Uni Tobler

    Participatory and Integrative Approaches in Researching African Environments – Opportunities, Challenges, Actualities in Natural and Social Sciences

    SGAS und SAGUF Hier mehr erfahren

    Researching and managing natural environments increasingly involve the people inhabiting them. They are not only subjects actively shaping natural environments as cultural landscapes, they potentially also play key roles in the institutions (tenure rights, rules and regulations) governing access to and use of cultural landscapes. How does contemporary natural and social science research deal with the multitude of perspectives and interests? How can drivers such as environmental changes, political instability, power relations and economic pressures be consequently integrated without outweighing local perspectives? What can participatory, integrative and transdisciplinary approaches contribute to a more sustainable management of environments and use of natural resources?

    The one-day conference brings together scholars from various disciplines and domains from natural and social sciences dealing with African environments as well as institution-building processes. Together they reflect on the way they perceive African environments and on the way they view how people in Africa as well as outsiders interact with environments and create, govern and transform them.

  • — Mailand

    Exkursion der SGMOIK nach Mailand

    SGMOIK / SSMOCI Hier mehr erfahren

    Die Exkursion verbindet den Besuch zweier akademischer Einrichtungen am Freitag mit einer Tour durch die Stadt (Dom) und einer Führung auf der Expo am Samstag

    Flyer deutsch

    Flyer français

  • — Völkerkundemuseum der Universität Zürich

    Regard Bleu

    CAV Hier mehr erfahren

    A symposium organized by the Audio-Visual Commission of the SES
    http://www.regardbleu.ch/index.php?lang=en

    Download the program here.

  • — Volkshaus Zürich: Stauffacherstrasse 60, Zürich

    «Welche Schweiz erleben Sie?» Perspektiven von MigrantInnen und Second@s

    Schweizerische Asiengesellschaft (SAG), Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen (SGMOIK), Schweizerische Gesellschaft für Religionswissenschaft (SGR), Schweizerische Ethnologische Gesellschaft (SEG), Schweizerische Theologische Gesellschaft (SThG) Hier mehr erfahren


    Wie nehmen Menschen, die in die Schweiz migriert sind, «die» Schweiz wahr? Erleben sie in der Schweiz eine Kultur der Offenheit oder eine Kultur des «Reduit»? Wie vielfältig lebt es sich in der Schweiz – inmitten und jenseits der Mehrheitsgesellschaft? Die Veranstaltung nimmt das (Zusammen)Leben im Migrationsland Schweiz aus der Perspektive von Zugewanderten und ihren Nachkommen ins Visier. Dabei kommen persönliche Erfahrungen zur Sprache, aber auch Beobachtungen aus der Migrations- und Integrationsarbeit sowie Ergebnisse aus der Migrationsforschung.

    Programm

  • — Universität Zürich, Rämistrasse 59, Hörsaal RAA G 15

    Die Alhambra in Granada. Von der islamischen Palaststadt zum neuzeitlichen Exportschlager

    Universität Zürich, UFSP Asien und Europa / Kunsthistorisches Institut Hier mehr erfahren

    Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Francine Giese

    Im Zentrum des Vortrags steht die nasridische Palaststadt der Alhambra, die im 14. Jh. und 15. Jh. eine rege Bautätigkeit erlebte, als Yusuf I. (1333-1354) und Muhammad V. (1354-1359 / 1362-1391) ihre spektakulären Paläste errichten liessen. Im 18. Jh. und 19. Jh. erlebte die Alhambra einen schon fast kometenhaften Aufstieg zur Ikone spanisch-islamischer Architektur und beeinflusste die zeitgenössische Baukunst Europas nachhaltig. Als Aushängeschild des maurischen Revivals lieferte sie die Modelle für die damals so gefragten neo-nasridischen Interieurs, die in Spanien, Deutschland, England oder der Schweiz einen Hauch von 1001 Nacht verbreiten sollten. Wie kam es zu diesem Motivtransfer? Welches waren möglich Promotoren jenes Moorish Revivals und welches die Verbreitungswege bzw. -netzwerke, die entsprechende Übernahmen überhaupt möglich machten? Präsentiert werden erste Ergebnisse des SNF-Projektes „Mudejarismo und maurisches Revival in Europa“ (KHIST/2014-2018), das transkulturelle Austauschprozesse in der mittelalterlichen und neuzeitlichen Baukunst mit Fokus auf das architektonische Erbe von al-Andalus untersucht.

    Ringvorlesung: Asien und Europa. Akteure, Konzepte, Narrative

    Die Alhambra in Granada. Von der islamischen Palaststadt zum neuzeitlichen Exportschlager
  • — Université de Genève, bâtiment Université Bastions, salle B101

    Soirée film: Halfaouine

    SGMOIK / SSMOCI Hier mehr erfahren

    Halfaouine est un quartier de la vieille ville de Tunis. C’est ici qu’habite Noura. Il a douze ans, mais il est beaucoup trop petit pour son âge, ce qui lui permet de continuer à accompagner sa mère au Hammam des femmes. Poussé par deux amis, il essaie de découvrir l’anatomie du corps féminin, jusqu’au jour où…

    Flyer

  • — Universität Zürich, KOL-G-209

    Filmabend am AOI "Halfaouine"

    Hier mehr erfahren

    Halfaouine est un quartier de la vieille ville de Tunis. C’est ici qu’habite Noura. Il a douze ans,
    mais il est beaucoup trop petit pour son âge, ce qui lui permet de continuer à accompagner sa mère au Hammam des femmes. Poussé par deux amis, il essaie de découvrir l’anatomie du corps féminin, jusqu’au jour où…

    Flyer

  • — Hauptgebäude der Universität Bern, Hochschulstrasse 4, Auditorium maximum (Raum 110)

    Religionen: Toleranz und Intoleranz

    Collegium generale und Institut für Religionswissenschaft Hier mehr erfahren

    Der heutige Pluralismus der Weltanschauungen rufe die Toleranz auf den Plan, sagt Jürgen Habermas. Aber wenn sich die Toleranz auch auf ihre Gegner erstreckt, die am alleinigen Wahrheits- und Herrschaftsanspruch einer Weltanschauung festhalten, führt Toleranz zu ihrer Selbstabschaffung, warnt Rainer Forst. Wie halten Religionen es mit der Toleranz, wie ist es um religiöse Toleranz und Intoleranz in Geschichte und Gegenwart bestellt? Die Vorlesungsreihe wird mit einem Überblick über die Weltreligionen aus historischer Sicht beginnen und den philosophisch gefassten Begriff von Toleranz erörtern, vor- und einander gegenüberstellen. Im Kontext der Auseinandersetzung zwischen Heidentum und Christentum im Römischen Reich werden Formen von Toleranz sowie von Repression thematisiert. Weitere Beiträge widmen sich der Frage, wie Monotheismus und Polytheismus mit Toleranz und Intoleranz umgehen, welche Rolle die Toleranz im Islam spielt und wie innerchristliche Kontroversen über Rechtgläubigkeit und Häresie ausgetragen werden. Letzteres soll am Beispiel der Täufer im Kanton Bern und des Streits über die Ketzertötung, der von Sebastian Castellio 1554 in Basel und Genf ausgelöst wurde, verdeutlicht werden. Menschenrechte, Bildungsideale und Erziehungsformen leiten in die Moderne über: Wissenschaften und Aufklärung, u.a. auch im Judentum, und einzelne Vordenker haben im Laufe der Zeit das Denken über Toleranz und deren Formen verändert. In jüngster Zeit fordern Cartoons, die das, was anderen heilig ist, karikieren, zum Nachdenken über künstlerische Freiheit und die Grenzen der Toleranz in einer laizistischen Gesellschaft heraus. Die Vorlesungsreihe schliesst mit einer Debatte zur aktuellen Situation in der Schweiz.

    Programm

  • — Basel

    Conference: Africa and the Academy in the 21st Century

    Zentrum für Afrikastudien Basel Hier mehr erfahren

    20 years ago the conference Africa and the Disciplines and the landmark publication (V. Mudimbe, R. Bates and J. O’Barr 1993) that resulted from it asked for Africa’s contribution to the disciplines. It showed the extent to which Africa as an apparently marginal field of study had already contributed to the emergence of new topics and ideas in the respective disciplines. The momentum created by these insights was however short lived. The study of Africa has not only contributed to the development of the disciplines; as an interdisciplinary field, it has changed the character of what once were separate disciplines and brought them closer together. Scholars became increasingly interested in the spaces between the disciplines. This interest, which is usually cast in terms of interdisciplinarity or transdisiciplinarity, has bred a wide range of new and interesting studies with stimulating findings. Africa has created new research fields that no longer fi t into the existing disciplinary framework. This increasingly affects our view of what the social sciences and the humanities are about, the topics that they will need to address in the future and how these new fields shape our understanding of the academic landscape as a whole.

    Focus of the conference

    This conference traces the changing academy in its relation to Africa as a field and driving force of its transformation. As the social and cultural spaces that once informed disciplinary boundaries change, the scholarly landscape is increasingly dissolved and reshaped. On the one hand, African Studies by its very nature as an area study had always been interdisciplinary. On the other, it was often criticised as methodologically weak and marginal in its contributions to theory. Such criticisms no longer hold. New fields of inquiry and reflection, such as visual culture instead of art history and anthropology or governance as political articulation instead of political science and sociology, respond to a situation where established disciplines no longer seem to provide adequate answers to the complexity on the ground, and many explanations no longer hold what they promise. To some extent, the academic landscape is nowadays more often renewed from its margins, that is from the spaces in between the disciplines, and not from its disciplinary centres.

    The conference brings together scholars that have worked in such newly emerging fields and have contributed to this reconfiguration of the academic landscape. Most of them still had a disciplinary background when they became aware of the epistemological challenges on the African ground and the less than satisfactory answers their respective disciplines provided. They have developed new methodological approaches and novel theoretical frameworks that are increasingly acknowledged as original contributions to the academy. They are invited to reflect on their often lifelong experience, to comment on the current state of research beyond disciplinary borders and to have their say on the relevance of the current transformation for the future of the academy.

    Convenors

    Veit Arlt, Till Förster, Elísio Macamo, Centre for African Studies Basel with the Swiss Society for African Studies

    Further information

    A call will be circulated shortly. For queries please contact veit.arlt@unibas.ch.

  • — Basel

    Summer School: Interdisciplinarity in Area Studies: Basic and Applied Research

    Zentrum für Afrikastudien Basel Hier mehr erfahren

    The second Basel PhD Summer School in African Studies is offered in the SUK-funded joint training module Methodological Challenges in Area Studies.

    The Summer School will address the prevalent demand – implicit or explicit – that knowledge produced on Africa should be practically based, solution-oriented, relevant for development. It will focus on conceptual challenges this may entail. The theme will be addressed along the following lines:

    • Research design: Conceptual problems vs. practical problems
    • Analytical design: Formulating problems
    • Practical design: Formulating solutions
    • Policy design: How solutions work in the real world
    • Evaluation design: Checking the relevance of research
    • Becoming an expert: How to make expertise relevant and valorise research competences

    The expected outcome of the Summer School is a deep theoretical and practical understanding of the difference between basic research and applied research as well as the development of the ability to translate research results into practical action in the context of African Studies and Area Studies in general.

    Experts

    • Elísio Macamo (convenor), Associate Professor of African Studies at the University of Basel (Switzerland)
    • Ulf Engel, Professor of African Politics at the Institute of African Studies, University of Leipzig (Germany)
    • Jeremy Gould, Professor and Programme Coordinator Development and International Cooperation at the Department of Social Sciences and Philosophy, University of Jyväskylä (Finland)
    • Daniel Künzler, Lecturer in Sociology, Social Policy and Social Work at the University of Fribourg (Switzerland)
    • Brigit Obrist, Professor of Anthropology at the Institute of Social Anthropology, University of Basel (Switzerland)

    Application procedure

    Participants will be selected on the strength and merits of a five-page application in which they explain (a) what they are working on, and (b) how their work relates to the topic of the Summer School. Applications should be supported by two letters of recommendation. The maximum number of participating PhD students is 20. The deadline for applications is 30 April 2015.

    Practical information

    • The summer school is open for PhD students enrolled in Switzerland and abroad. We encourage the application of PhD students enrolled in African institutions.
    • The fee for participation is CHF 100.
    • Accommodation and meals during the summer school will be provided.
    • Travel costs will only be provided for PhD students from Switzerland.
    • International PhD students have the possibility to apply for funding for travel and/or the fee provided no funding is available from the respective home institution. Such grants will be awarded on a competitive basis.

    Download: call document (pdf)

    For further information please contact pascal.schmid@unibas.ch.

  • — Paris, Fondation Lucien Paye, Cité internationale universitaire de Paris

    Ausstellung: Usakos - photographs beyond ruins: The old location albums 1920s-1960s

    Zentrum für Afrikastudien Basel Hier mehr erfahren

    The exhibition Usakos - photographs beyond ruins: The old location albums 1920s-1960s is on show during the ECAS conference in Paris. The exhibition was launched in Usakos last week as the kick-off of a new local museum in this small Namibian town and we are very glad that we managed to display a travelling version of the exhibition in Paris so soon after.

    It would be great to welcome you at the opening on the 7th of July 8 pm. Please spread to information and see the attached flyer.

    Ausstellung: Usakos - photographs beyond ruins: The old location albums 1920s-1960s
  • — Genf

    Summer School: State and Society in Contemporary Africa

    Universität Genf Hier mehr erfahren

    Narratives of the State in Africa since the late 1980s have been dominated by images of institutional ‘fragility’, lack of legitimacy, if not outright ‘collapse’ and ‘failure’. For some, the purportedly ‘imported’ character of the State in Africa is the main cause of its structural weakness. For others, the generalisation of violent conflicts in the continent, especially in the 1990s, widespread corruption and ‘bad governance were signs of the incapacity of African States to fulfil their role and their consequent vacuity. Echoing such ‘Afro-pessimistic’ feelings, the Economist thus labelled Africa the ‘hopeless continent’ in its May 11th 2000 edition. Recently however, unprecedented economic growth rates in many parts of the continent,fuelled in large part by high prices of raw materials on the international markets and the mineral-hungry economies of China and other emerging powers, as well as the development of an ‘African middle class’, the spectacular growth of African cities and the new scramble for African land have given rise to other narratives where Africa has moved from being ‘hopeless’ to one of the new frontiers of global capitalism.

    With this course, students will be brought to critically reflect on such narratives. The course concentrates on the historicity of state formation processes in Africa and looks at how African states have developed as the dynamic product of internal and external influences and in close interaction with their own societies. Interdisciplinary in nature, the course will look at the following topics:

    • From state failure to ‘Africa rising’: understanding recent changes in African states and economies;
    • The longue durée of the African State: from precolonial State formations to decolonization;
    • War and state formation in Africa;
    • New territorialities of power: the changing geography of state-society relations;
    • Economic growth vs. social development: making sense of the current boom.

    Faculty

    Contact:  gss@unige.ch 

    Target audience: Upper year undergraduates and MA students

    Tuition fees: 1000 CHF (for externals) / 500 CHF (for Swiss universities)

    Deadline for registration: extended to 20 May 2015

    Credits: 3 ECTS

    Download: Flyer (PDF)

  • — Schloss Oberhofen

    Generalversammlung

    SGMOIK / SSMOCI Hier mehr erfahren

    Die SGMOIK führt ihre diesjährige Generalversammlung am Samstag, den 20. Juni 2015 um 14.15 auf Schloss Oberhofen bei Thun (Salle Harrach) durch. Nach der Generalversammlung sind unsere Mitglieder eingeladen, unter der Führung von Francine Giese (Universität Zürich) den orientalischen Rauchsalon (selamlık) des Schlosses und die Ausstellung „Mythos Orient. Ein Schweizer Architekt in Kairo“ zu besichtigen.

  • — Schloss Oberhofen am Thunersee

    Ausstellung "Mythos Orient. Ein Berner Architekt in Kairo"

    Universität Zürich, Kunsthistorisches Institut / Stiftung Schloss Oberhofen Hier mehr erfahren

    Aus Anlass des 160-jährigen Jubiläums des 1855 nach Plänen des Berner Architekten Theodor Zeerleder (1820-1868) vollendeten Selamlik im Schloss Oberhofen zeigt die Ausstellung erstmals seine während zweier Orientreisen entstandenen Architekturstudien, die im Oberhofner Fumoir ihren unmittelbaren Niederschlag erfuhren.

  • — Schloss Oberhofen

    Mythos Orient. Architektur und Ornament im Zeitalter des Orientalismus

    Universität Zürich, Stiftung Schloss Oberhofen, SGMOIK
  • — Hochschule der Künste Bern

    Single Shot Cinema Workshop with Leonard Retel Helmrich

    Institute of Social Anthropology, University of Bern Hier mehr erfahren

    Motion is the essence of Single Shot Cinema

    Learn the distinctive approach to filmmaking – “Single Shot Cinema” (SSC) http://singleshotcinema.com – a method of filming developed by acclaimed filmmaker Leonard Retel Helmrich, where a scene is filmed in a single shot. This technique enables filmmakers to move freely in a space with a camera and take long, uninterrupted shots. To ensure stability of the shots, Leonard developed a stability device to place a camera on, the Comodo Orbit. The aim is to create fluid dynamic shots that prioritise intuition and freedom of movement. Learning to maneuver the camera in a steady and flexible way will enable you to have continuous motion despite physical barriers (for instance through a window or a moving vehicle). In choosing your movements (fast, slow, high, low, close, far) you will learn how camera movement itself becomes the means for cinematic expression. These concepts provide a way of thinking about the moving image that you will be able to apply to all types of filming.

    The participants of this course will learn the film language of camera movements. The participants will be able to apply this knowledge to film production methods, which have been changing rapidly as a result of recent technological developments. During the course that will be practical, the participants will develop skills that enable them to narrate their story by moving the camera in ways that express their artistic goals. Language of instruction is English. Spaces are limited to 15 people.

    For more information, please also see http://www.kinokunstmuseum.ch/themas/show/579

  • — Universität Bern, Unitobler F 021, Lerchenweg 36

    Filmabend: Halfaouine

    SGMOIK Hier mehr erfahren

    Halfaouine ist ein Quartier in der Altstadt von Tunis. Hier lebt Noura. Er ist zwölf, aber viel zu klein für sein Alter, und das erlaubt ihm noch, seine Mutter ins Frauenbad zu begleiten. Angestachelt von zwei Freunden, kundschaftet er die Anatomie der Frauen aus, bis eines Tages… Dem Film gelingt es, den Geschmack einer verbotenen Frucht im Munde zurückzulassen.

    Der Dokumentarfilmer Férid Boughedir spürte der eigenen Kindheit in den Siebzigern nach und gestattet Einblicke in die arabische Kultur der Körperlichkeit, die Fremden normalerweise verborgen bleiben. Der Film erhielt 1990 den Publikumspreis bei den Filmfestspielen in Cannes.

    Tunesien/Frankreich 1990, arab. OF mit engl. UT, 96 min.

    Eintritt frei, mit Apéro

    Flyer

  • — Bern, Uni Tobler (Lerchenweg 36, 3012 Bern, Room F-123)

    Islam in Africa. Historical and Contemporary Processes of Islamisation and Re-islamisations in Africa

    Joint conference of the Swiss Society Middle East and Islamic Cultures and the Swiss Society of African Studies, in collaboration with the Institute for Islamic Studies and Modern Oriental Philology, University of Berne Hier mehr erfahren

    Subscriptions have to be sent BEFORE 2 APRIL 2015 to: sekretariat@gmail.com

    Program

  • — Bern

    Konferenz: Islam in Africa - Historische und gegenwärtige Islamisierungs- und Re-Islamisierungsprozesse in Afrika

    Swiss Society Middle East and Islamic Cultures and Swiss Society of African Studies Hier mehr erfahren

    An estimated 500 million Africans or roughly 45% of the total population on the African continent is Muslim and many countries are predominantly Muslim or have significant Muslim populations. However, there is a huge diversity within Islam. The conference aims to explore the dynamics behind this diversity. It is interested in both historical and contemporary processes of islamisation and re-islamisations in Africa and their consequences.

    Earlier examples include economic and cultural exchanges in Northern and Eastern Africa and the Horn that were triggered by trade and frequently pre-dated contact with Europeans. These exchanges had significant impacts, among others, on the political sphere, education, science, and everyday practices.

    Beyond these earlier examples and their transformations, there are both transnational and domestic contemporary processes. They include adapted trade flows, investment and banking relations or development aid. Among the consequences are reform movements, but also (violent) political change. These forms of change have different social effects depending on gender, age, social class and other markers of difference. Other processes of islamisation and re-islamisation are based on migration and cultural flows based on the internet, media or popular culture, again having distinct effects on the micro, the meso and the macro level.
    Five panels will explore different themes through selected papers presented by renowned professors or newcomers, and from researchers of different disciplines coming from diverse countries of Africa, Europe, and America.

    Five panels will explore different themes through selected papers presented by renowned professors or newcomers, and from researchers of different disciplines coming from diverse countries of Africa, Europe, and America.

  • — Hochschule Luzern – Wirtschaft, Zentralstrasse 9, Auditorium, Raum 1.24, 6002 Luzern

    Buch-Vernissage "Reiseziel: immaterielles Kulturerbe"

    Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde, Hochschule Luzern Hier mehr erfahren

    Feste, Bräuche, Musik, Handwerk und vieles mehr tragen zur kulturellen Vielfalt der Schweiz bei. 2003 lancierte die UNESCO ein internationales Programm zur Bewahrung solcher Traditionen. In der Folge erarbeitete die Hochschule Luzern zwischen 2010 und 2012 für den Bund eine Liste mit besonders schützenswerten «lebendigen» Kulturgütern, darunter beispielsweise das Kräuterwissen in Zentralschweizer Frauenklöstern oder das Zuger Chrööpfelimee-Singen. Diese sind nicht nur Teil der lokalen Identität, sondern werden auch als touristische Erlebnisse vermarktet.

    In einer neuen Publikation greifen die beiden Departemente Wirtschaft und Musik der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde und dem Bundesamt für Kultur dieses Thema auf. «Reiseziel: immaterielles Kulturerbe» (Chronos Verlag) befasst sich u.a. mit dem teilweise spannungsvollen Verhältnis von Traditionen und Tourismus.

    Das Buch wird am 19. März mit einer öffentlichen Vernissage in der Aula der Zentralstrasse 9 vorgestellt. Als Referent tritt einer der Gastautoren auf: Kurt Luger, UNESCO-Lehrstuhlinhaber «Kulturelles Erbe und Tourismus» an der Uni Salzburg.


    Programm, 16.30 bis 18.00 Uhr:

    Begrüssung: Martin Barth, Hochschule Luzern
    Referat: Kurt Luger, Universität Salzburg, «Von Eisbären und dem Nutzen der Tradition»
    Kurzvorstellung der Publikation: Sabine Eggmann, Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde

    Zum Online-Anmeldeformular (Anmeldefrist bis 12. März 2015)

  • — Uni Bastions (Salle B111)

    Colloque international: BARBE ET BARBUS

    Hier mehr erfahren

    Symboliques, rites et pratiques du port de la barbe dans le Proche-Orient ancien et moderne

    Abstract

    Programme

  • — Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, Hörsaal Kol F 117.

    "Arnold Niederer (1914-1998) - Festkolloquium zum 100. Geburtstag"

    SGV & ISEK - Populäre Kulturen Hier mehr erfahren

    Am 3. Dezember 2014 wäre Arnold Niederer 100 Jahre alt geworden. Zu Ehren des vormaligen Ordinarius und Leiters des Volkskundlichen Seminars und herausragenden Fachvertreters laden das Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) – Populäre Kulturen und die Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde (SGV) zu einem Festkolloquium ein.

    Programm:

    Prof. Dr. Thomas Hengartner, ISEK – Populäre Kulturen, Dr. Marius Risi, SGV: Begrüssung
    Prof. em. Dr. Ueli Gyr, Zürich: «Arnold Niederer – Rückblenden 2014»
    Prof. em. Dr. Hermann Bausinger, Tübingen: «Arnold Niederer – Erinnerung an einen Brückenbauer»

    Anschliessend lädt Sie das ISEK – Populäre Kulturen herzlich zum Apéro ein!

  • — Universität Freiburg, Salle Jäggi 4112

    Assessing Quality and Performance in Area Studies

    SGAS und SGMOIK Hier mehr erfahren

    Organisation:

    • Swiss Society for African Studies (SGAS/SSEA)
    • Swiss Society for Near East Studies and Islamic Cultures (SGMOIK/SSMOCI)
    • Swiss Society of Americanists (SSA-SAG)

    With support from:
    Swiss Academy of Humanities and Social Sciences (SAGW/ASSH)

    The question of how to assess the quality and performance of research and teaching in the social sciences and humanities is currently debated in numerous countries and Switzerland makes no exception. This discussion is mostly led from the perspective of scientific disciplines. Area Studies, however, are characterized by a certain number of particularities that have to be taken into account for the formulation of relevant criteria of assessment. Encouraged by the Swiss Academy of Humanities and Social Sciences, three societies in the field of area studies, working on Africa, the Middle East and Islamic Cultures, as well as America respectively, decided to jointly discuss this question and develop suggestions with inputs by national and international experts.

    Area studies are characterized by a great diversity within and between the respective societies. In general, there are not well acknowledged and poorly represented on the institutional level. Nevertheless, it is recognized that area studies can remarkably enrich the knowledge of scientific disciplines whose thinking is heavily based on dominant western concepts (see Bates, Mudimbe and O’Barr 1993 on Africa and the disciplines). There are several particularities that characterize and influence the research process in area studies and its results. On one hand, area studies generally are based on pluri-, inter- or transdisciplinary approaches or at least, they ask for the application of methods and knowledge on the area from several disciplines. Among the forms of knowledge to be acquired there is frequently at least one foreign language. On the other hand, area studies are confronted with challenges related to the mandatory field research in non-European societies that are sometimes not stable. Finally, they have to deal with difficulties related to scientific partnerships (see Droz and Mayor 2009 on scientific partnerships with Africa) and adopt particular professional ethics (see KFPE 1998 for guidelines for research in partnership with developing countries).

    The idea of this workshop is to learn about the discussions on these issues in neighbouring countries, to exchange on the particularities of area studies and to evaluate how these particularities might be used for the development of criteria for the assessment of quality and performance in area studies. There will be input presentations and platforms for discussion. The final goal is the development of a position paper for the attention of the members of our societies and the Swiss Academy of Humanities and Social Sciences.

    Preliminary Program:

    9.30-9.45

    Reception and welcome coffee

    9.45-10.00

    Introduction by the organizers (context and aims of the workshop)

    10.00-11.00

    Input presentation by Elísio Macamo, University of Basel

    11.00-12.00

    Input presentation by Albrecht Fuess, University of Marburg

    12.00-13.00

    Input presentation by Ottmar Ette, University of Postdam

    13.00-14.00

    Buffet lunch

    14.00-15.00

    Input presentation by Michael Ochsner, ETH Zurich

    15.00-16.00

    Input presentation by Gabriel Dupuy, University Panthéon-Sorbonne in Paris and AERES

    16.00-16.30

    Coffee break

    16.30-17.45

    Discussion (moderated by … to be confirmed)

    Suggested questions for presentations and discussion:

    Is the enrichment of disciplines by area studies a relevant criteria and if so, how can we evaluate it?

    Is interdisciplinarity a relevant criteria and if so, how can we evaluate it?

    Are principles of ethics in scientific partnerships relevant criteria for quality and performance and if so, how can we evaluate it?

    Is the promotion of young scientists a relevant criteria and if so, how can we evaluate it?

    Who should evaluate Area Studies and who should be evaluated?

    What expenditure of time for evaluation is adequate?

    Ex ante selection or ex post evaluation?

     

    Venue:

    University of Fribourg, Room Jäggi 4112 (MIS 04)

    Download:

    Flyer

    Organization:

    This workshop is open to the public. The organizers kindly ask you to communicate your intention to participate by mail (sabine.kradolfermorales@unil.ch) before November 1, 2014.

  • — UniBe

    Film: Bacha Posh

  • — Basel

    SEG Jahrestagung: Social Anthropology and Global Transformations

    Institute of Social Anthropology (University of Basel), Museum der Kulturen Basel, and Centre for African Studies (University of Basel) Hier mehr erfahren

    Political, economic, ecological, cultural and social transformations are both incentives to and consequences of change in social agency. Increased physical mobility, global connectivity through internet and telecommunication, and access to more or different knowledge and consumer goods worldwide alter ways of being in the world, people’s self-understandings and imaginations of how they can and want to situate themselves in the world. The rapid spread of social media like Facebook and YouTube even to places which are thought to lay outside of the 'digital communality’ opened up new ways of imagining and living sociality as well as new ways of political mobilisation. Many contemporary processes of cultural creativity and expressions constitute novel processes of subjectification and self-stylization (cf. Moore 2011). At the same time, however, the apparent new opportunities and networks also involve and create cleavages and dissociations as well as inequalities.

    In view of these dynamics, transitions and new research fields, social anthropologists face many new questions. Do we need to include virtual life worlds into the already complex, often multilocal research practices and how do we methodologically capture them? How can ethnographic museums deal with these virtual life worlds and with objects which are tangible material manifestations of complex global encounters? What can Social Anthropology contribute beyond concepts of differentiation to understand such new cultural (re-)configurations?

    Eight panels, two of them double-panels have been proposed under this theme:

    • Reflections on Methodology: The Intricacies of Comparison and the Epistemologies of Field Research
      I Apples & Pears? Comparative Research in Anthropology
      II Epistemological Explorations: Participation and observation as complementary methods
    • Transnational corporations, large-scale capitalist projects and local transformations
    • ‘Global Aging’ – New Perspectives on Social and Cultural Transformations of Old Persons’ Health and Care
    • Global Discourse, National Legislation and Local Realities of Indigenous Communal Land Titling
    • Material and Visual Culture in Postcolonial Times: Anthropological Museums and Global Cultural Dynamics
    • Anthropology and Education
      I Transnational Eduscapes
      II Contemporary anthropological approaches to the field of education
    • Kinship on the Move: Assisted Reproductive Technologies in a Globalized World
    • Mixed methods – capturing global health transformations

    Call for papers:

    Please download the call for papers here (pdf). The deadline for submission of abstracts is 30 June 2014.

  • — Museum der Kulturen Basel and Institute of Social Anthropology, University of Basel

    SEG Jahrestagung 2014: Social Anthropology and Global Transformations

    Institute of Social Anthropology, University of Basel, Museum der Kulturen Basel, and Center for African Studies, University of Basel Hier mehr erfahren

    Political, economic, ecological, cultural and social transformations are both incentives to and consequences of change in social agency. Increased physical mobility, global connectivity through internet and telecommunication, and access to more or different knowledge and consumer goods worldwide alter ways of being in the world, people’s self-understandings and imaginations of how they can and want to situate themselves in the world. The rapid spread of social media like Facebook and YouTube even to places which are thought to lay outside of the 'digital communality’ opened up new ways of imagining and living sociality as well as new ways of political mobilisation. Many contemporary processes of cultural creativity and expressions constitute novel processes of subjectification and self-stylization (cf. Moore 2011). At the same time, however, the apparent new opportunities and networks also involve and create cleavages and dissociations as well as inequalities.


    In view of these dynamics, transitions and new research fields, social anthropologists face many new questions. Do we need to include virtual life worlds into the already complex, often multilocal research practices and how do we methodologically capture them? How can ethnographic museums deal with these virtual life worlds and with objects which are tangible material manifestations of complex global encounters? What can Social Anthropology contribute beyond concepts of differentiation to understand such new cultural (re-)configurations?
    Almost 125 years ago the Commission for the Ethnographic Collection at the 'Museum der Stadt Basel' was established, 100 years ago the first lecture in Social Anthropology took place at the University of Basel, and 50 years ago the Institute of Social Anthropology was founded. These major milestones in the history of Social Anthropology in Basel invite to reflect about how university institutes and ethnographic museums adapt to and negotiate these empirical and institutional transformations. How have ethnographic museums transformed over time and how should they display these processes? How have teaching and research changed in university institutes in the last decades? Moreover, the annual conference of SEG/SES in Neuenburg in the year 2009 applied the topic “Transformations. Social Relations, Knowledge, Policy”: Five years after this event, how do we reconsider and review its findings?

    Preliminary Program: Download PDF

    We are very pleased to welcome Prof. Dr. Michael D. Jackson (Harvard Divinity School)
    for the Keynote lecture: Life within limits and the perplexities of migration (More information on the keynote lecture click here)

    Venue
    Ethnologisches Seminar, Universität Basel, Münsterplatz 19
    Museum der Kulturen Basel, Münsterplatz 20
    Naturhistorisches Museum Basel, Augustinergasse 2
    Please note: The conference venues are only partially accessible by wheelchair. For details, please consult the conference program (PDF).

    Registration is closed.

    Accommodation
    For hotels, hostels and B&B’s, see:
    www.basel.com
    www.airbnb.ch


    Organization Committee / Contact
    Alexander Brust: Alexander.Brust@bs.ch
    Piet van Eeuwijk: peter.vaneeuwijk@unibas.ch
    Fiona Siegenthaler: Fiona.Siegenthaler@unibas.ch

  • — Universität Bern

    Schweizerische Tage der Afrikaforschung

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    The third edition of the Swiss Researching Africa Days will take place on Friday and Saturday October 17-18, 2014 at the Institute for Social Anthropology, University of Berne. The Researching Africa Days are held bi-annually alternating with the international thematic conferences of the Swiss Society for African Studies and are open to all disciplines representing African Studies. The objective of the meeting is to promote the exchange among the community of researchers working on Africa in Switzerland. Its goals are to

    • present current research projects of MA- and doctoral students, post-docs and senior scholars;
    • enhance the circulation of relevant information between these actors and the respective institutions;
    • offer a platform for synergies and collaboration;
    • enhance the visibility of African Studies in Switzerland, the universities and research institutions;
    • promote the institutionalisation of African Studies.

    28 papers will be presented in six consecutive panels:

    1. Cultures of Capitalism: Worldviews, Wealth, and Well-Being
    2. The Political Economy of Space in African Cities
    3. African Academics: Aspirations, Mobilities and Trajectories
    4. Culture, Power and the Public Space
    5. Le rôle de la culture dans la résolution des conflits en Afrique
    6. Changes in Land Tenure Systems and Land Deals in Sub-Saharan Africa

    Programme

    Please download the programme as pdf.

    Call for posters

    One of our aims is to present on-going or recently finished PhD research on a topic related to Africa at Swiss universities. The organizers invite researchers to submit a scientific poster (size A0, vertical orientation) on their PhD research for the Swiss Researching Africa Days. There will be time slots for the presentation of the posters during the conference. The posters will also be compiled as an electronic reader to be published on the website of the Swiss Society for African Studies. Please submit proposals for posters (pdf) to Veit Arlt (veit.arlt@unibas.ch). The deadline for submission has been extended to 20 September 2014

    General assembly of the SGAS/SSEA:

    The general assembly of the society will be held on Friday evening 17 October 2014. It will be followed by the screening of the documentary Europaland and a discussion with its director Balz Alter (University of Basel)

    Organisation:

    For the Board of the SGAS/SSEA: Didier Péclard and Tobias Haller
    For the Institute of Social Anthropology, University of Berne: Tobias Haller

    Fees:

    Free for members of the SGAS/SSEA
    CHF40 for non-members
    CHF20 for students

  • — Zentrum Löwenberg, Muntelier

    Transdisziplinäres Doktoratsprogramm: Migration and Postcoloniality Meet Switzerland

    Universität Freiburg Hier mehr erfahren

    Das vom Studienbereich Zeitgeschichte an der Universität Freiburg angebotene und von der CRUS finanzierte Doktoratsprogramm versteht sich als Beitrag zu den schnell wachsenden Forschungsfeldern der Migration und der Postcolonial Studies in der Schweiz. Es soll Doktorierenden ermöglichen, sich mit aktuellen methodischen und theoretischen Debatten auseinanderzusetzen und Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen. Die thematische Ausrichtung ist breit und reicht von Fragen der Ein- und Ausgrenzung, der Mobilität und Personenfreizügigkeit bis zu Einbürgerungspolitiken und Diskriminierungspraktiken. Auch gilt es, die heutige Immigration (nach Europa) wie auch die frühere Emigration (aus Europa) im Kontext der postkolonialen Gegenwart und der kolonialen Vergangenheit zu betrachten.

    Leitung:

    Leitungsteam: Prof. Damir Skenderovic, Prof. Christina Späti, Dr. Francesca Falk
    Koordinatorin: Linda Ratschiller
    Studienbereich Zeitgeschichte, Departement für Historische Wissenschaften, Universität Freiburg

    Zielgruppe

    Das Doktoratsprogramm richtet sich an Doktorierende der Geschichte, Politikwissenschaften, Soziologie, Sozialanthropologie und Ethnologie, sowie der Kultur-, Religions- und Rechtswissenschaften. Ziel ist es, ein Netzwerk von Doktorierenden und Wissenschaftler/innen zu etablieren, das über disziplinäre und institutionelle Grenzen hinweg reicht.

    Mitgliedschaft

    Mitglieder des Doktoratsprogramms sind eingeladen, an sämtlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Im Gegenzug wird von den Mitgliedern erwartet, dass sie mindestens einmal pro Jahr an einer Veranstaltung teilnehmen und ihr Projekt während ihrer Mitgliedschaft einmal an einem Workshop präsentieren. Genauere Angaben zur Bewerbung, dem Inhalt und den Veranstaltungen des Programms finden Sie auf der Homepage: http://lettres.unifr.ch/de/hist/gmzg/doktoratsprogramm.html

    Kick-off Workshop: 2. und 3. Oktober 2014

    Mit dem Kick-off Workshop im Zentrum Löwenberg in Muntelier wird das Doktoratsprogramm lanciert. Dabei werden die zentralen thematischen Schwerpunkte und zugleich die disziplinäre Breite des Programms in den Mittelpunkt gestellt. Anhand gemeinsamer Textlektüre werden die Doktorierenden an für ihre Forschungsprojekte zentrale Werke herangeführt. Zudem erhalten sie die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren und diese mit namhaften Experten/innen zu diskutieren.

    Contributors

    • Prof. Harald Fischer-Tiné (Geschichte, ETH Zürich)
    • Prof. Madeleine Herren-Oesch (Geschichte, Universität Basel)
    • Prof. Ina Kerner (Diversity Politics, Humboldt Universität Berlin)
    • Prof. Barbara Lüthi (Anglo-Amerikanische Geschichte, Universität Köln)
    • Dr. Patricia Purtschert (Philosophie, ETH Zürich)
    • Prof. Shalini Randeria (Anthropology and Sociology of Development, IHEID Genf)
    • Prof. Reinhard Schulze (Islamwissenschaft, Universität Bern)
    • Prof. Daniel Martin Varisco (Anthropologie, American Institute for Yemeni Studies)

    Bewerbungsfrist

    Doktorierende, die am Kick-Off Workshop teilnehmen möchten, können sich bis zum 30. Juni 2014 bei der Koordinatorin des Programms bewerben: linda.ratschiller@unifr.ch

  • — Uniersität Freiburg

    Workshop: Social policy and regimes of social welfare in Africa

    Division of Sociology, Social Policy and Social Work Hier mehr erfahren

    University of Fribourg, 12 September 2014, Auditorium A (MIS 03) at Miséricorde site

    International workshop organized by Daniel Künzler and Michael Nollert at the Division of Sociology, Social Policy and Social Work at the University of Fribourg on behalf of the Swiss Society for African Studies and the Swiss Sociological Association (Research Committee Economic Sociology).

    There is a vast amount of scientific literature on social welfare in developed countries. In addition to research on individual strategies (micro level) and collective actors in specific policy fields (meso level), there is substantial research on welfare states (macro level). However, social welfare is not only provided by states but also by markets, households and non-governmental organizations. The description and analysis of these welfare mixes is frequently based on typologies, the most well-known being the differentiation between social democratic, conservative and liberal welfare regimes (Esping-Andersen 1990, 1999). Research not only focuses on different social policies, welfare mixes and their outcomes such as reduction of poverty or inequality, but also on path-dependent developments and the variance of welfare regimes.

    For other contexts, especially in the Global South where social policy is less pervasive, these concepts proved inspiring, but not directly transferable. In recent years, researchers increasingly began to empirically research other contexts and develop theoretical concepts for them. To underline the different position of states in the welfare mixes, typologies of welfare regimes were developed. Examples include the liberal-informal welfare state in Latin America, the productivist welfare regime and the emerging productivist welfare states, both in East Asia (Wood and Gough 2006). In this perspective, African countries are examples of the residual category, the insecurity regimes.

    The Fribourg workshop seeks to provide a more nuanced and contextualized picture of the welfare mix in African countries based on the most recent typologies.

    Programme:

    8.30Reception and registration

    9.00Welcome adresss/opening
    Guido VERGAUWEN, Rector of the University of Fribourg
    Michael NOLLERT, Division of Sociology, Social Policy and Social Work, University of Fribourg (Research committee economic sociology, Swiss Sociological Association)
    Daniel KÜNZLER, Division of Sociology, Social Policy and Social Work, University of Fribourg (Co-President, Swiss Society for African Studies)

    9.15Keynote 1/Discussion
    Are African welfare states distinctive? The design and politics of African welfare state-building in comparative perspective.
    Jeremy SEEKINGS, University of Cape Town

    10.30Coffee break

    10.45Forum “Concepts of social welfare (states) and their implementation”
    4 paper presentations (15 minutes) and discussion (15 minutes)
    Chair: Monica BUDOWSKI (University of Fribourg)

    Ndangwa NOYOO (National Department of Social Development, Pretoria/South Africa): Social policy and welfare regimes typology: Any relevance to South Africa?

    Blaise Fofung VUDINGA (University of York): Welfare Regime Bifurcation by International Organisations: Who benefits?

    Jean-Pierre JACOB (Graduate Institute of International and Development Studies Geneva): „True“ and „false indigents. The implementation of policies concerning the poorest of the poor in West Africa

    Sabine KLOCKE-DAFFA (University of Tübingen): Contested claims to social welfare: Basic income grants in Namibia

    12.45Lunch Break

    14.00Keynote 2/Discussion
    Can donors trump history? The politics of promoting social protection in Africa.
    Samuel HICKEY (University of Manchester)

    15:15 Forum “Politics and emerging systems of social protection in Africa – case studies and comparisons” Part I
    4 paper presentations (15 minutes) and discussion (15 minutes)
    Chair: n.n.

    Eduard GREBE (University of Cape Town): Politics and welfare policy-making in Uganda: The prospects of for an emerging social protection agenda

    Natewinde SAWADOGO (University of Nottingham): Regimes of Social Security in Burkina Faso: A Political Typology

    16:15 Coffee Break

    16:45 Forum “Politics and emerging systems of social protection in Africa – case studies and comparisons” Part II

    Erica Dale PENFOLD (Univeristy of Cape Town): Social policy in post-conflict development states (Mozambique, Rwanda)

    Nnanna Onuoha ARUKWE (University of Nigeria/Nsukka): Welfare regimes in four West African states: Implications for established framework and regional integration in Africa (paper prepared with Jude Okechukwu CHUKWU)

    18.00 Public lecture/Discussion (open to the public without registration fee)

    Welfare Regimes in Africa’s Development
    Jimi O. ADESINA, South African Research Chair in Social Policy, University of South Africa (Pretoria)

    19.00 Apéro

    Contact address:
    Workshop “Social policy and regimes of social welfare in Africa”
    Daniel Künzler
    University of Fribourg, Division of Sociology, Social Policy and Social Work
    Route des Bonnesfontaines 11
    CH-1700 Fribourg
    Mail: daniel.kuenzler@unifr.ch
    Phone +41 26 300 83 86, fax +41 26 300 96 63

    Download: programme (pdf)

  • — Altdorf/SZ

    Volksmusikfestival

    Dr. des. Karoline Oehme, Leiterin Schweizerisches Volksliedarchiv Basel Hier mehr erfahren

    Das Schweizerische Volksliedarchiv Basel konzipiert und unterstützt den Programmpunkt "Vokale Volksmusik" (am 16. Mai, 20:00 Uhr, Schlüsselsaal).

    Wir laden herzlich ein!

    Idee zum Programmpunkt "Vokale Volksmusik":
    Die Schweiz hat ein vielfältiges Repertoire an Liedern aus allen Landesteilen, in allen Landessprachen und Dialekten zu bieten. Eine Facette dieser reichen Liedkultur möchten wir in diesem Jahr vorstellen: Die Appenzeller Jazz-Sängerin Karin Streule und Band treffen dabei auf den Greyerzer Chor Les Armaillis de La Roche. Während die glockenhelle Stimme der Innerrhoder Sängerin und Komponistin den traditionellen Appenzeller Liedern eine gehörige Portion Jazz einhaucht, bringen die Westschweizer Sänger unter der Leitung von Daniel Brodard ein weniger bekanntes Repertoire französischsprachiger Komponisten zum Klingen.

    Programmgestaltung:
    Dr. des. Karoline Oehme, Leiterin Schweizerisches Volksliedarchiv Basel

    Musiker:
    Karin Streule Band
    Les Armaillis de la Roche

  • — UniBE, UniZH

    Film: Casanegra

  • — UniBe

    Conference: Working with A Secular Age

  • — Volkshaus, Stauffacherstrasse 60, CH-8004 Zürich

    20 Jahre Gedenken des Genozids in Ruanda

    Hier mehr erfahren

    Konzert von Massamba Intore

    mit Daniel Ngarukiye und Jules Sentore

    Zur Förderung der Kreativität und der Poesie in Ruanda als Weg in die Zukunft

    Download: Flyer (pdf)
    Reservation: andrea@transpoesis.ch / 079263 5637
    Unterstützt von: brussels airlines / ethnographic museum, University of Zurich

  • — Universität Bern

    Land Rush or Development by Investment? The „Land Grab“ Debate in Africa

    Swiss Society for African Studies (SGAS) in collaboration with the Institute of Social Anthropology and the Centre for Development and Environment (CDE) Hier mehr erfahren

    Large scale investment in land on the African continent has attracted a great deal of interest by media, NGOs, academicians and scientists. Those concerned about the effects on millions of current land users refer to it as a new ‘land rush’ and a post-colonial wave of expropriation of land, others – especially World Bank representatives but also some neoliberal oriented scholars – see this process as an opportunity for the economic development of Africa and its long time underinvested agricultural sector.
    As pointed out by the International Land Coalition (ILC), an international platform of scholars and NGOs, we are seeing only the tip of the iceberg due to lack of evidence-based information. However, sources of scientific research compiled by the ILC and also conducted by the Centre for Development and Environment (CDE), University of Berne, state in a new report of June 10, 2013 that more than 32 Million ha of land (753 concluded land deals) are reported to be part of global land transactions. The majority of these deals are located in African countries where the institutional framework is considered to be weak.
    Switzerland is one of the countries involved in land deals on the African continent. For example, the case of ADDAX Biofuels in Geneva and its investment strategies for Biofuel production illustrate some of the problems to be discussed.

    Despite the work on the issue that has been done so far, further research and analysis are needed from an anthropological and institutional perspective. In 2012, a common seminar was organized by the Institute of Social Anthropology, Institute of Geography and CDE, at the University of Berne, which provided the basis for a closer collaboration on this topic.

    These are some of the reasons why the SGAS is organising a one-day conference on the topic in order to present a view from researchers in Switzerland on “Land Grabbing, Large Scale Land Acquisitions or Land Investment” and its consequences for local livelihoods and the environment. In order to stimulate the debate, the conference will be opened by an international speaker on the topic, who brings together the global debate and a long standing knowledge of African land tenure systems: Prof Pauline Peters, a well-known anthropologist and Africanist, will give a keynote speech on how analysis of the current land deals must pay closer attention to the role of national (and not only international) agents and to the increased vulnerability of customary land tenure to appropriation.

    Conference Website

  • — Basel

    Re-Figuring the South African Empire

    Zentrum für Afrikastudien und Departement Geschichte der Universität Basel Hier mehr erfahren

    Conference organised by the Department of History and Centre for African Studies, University of Basel (Switzerland), in collaboration with the Swiss Society for African Studies (SGAS/SSEA) and the Swiss Society for History (SGG).
    This conference investigates histories of imperialism, colonialism and nation-building in the Southern African region, in the context of a critical reassessment of South Africa as a state and nation. The overall aim is to understand the region’s history from its margins and to shift perspectives away from the teleological narrative of the emergence and consolidation of a modern South African nation-state throughout the 20th century.
    The necessity and relevance of this attempt to bring into question some of the core assumptions of South African historiography is refl ected in the debate about the second volume of the new ambridge History of South Africa on the 20th century, published in 2011. This prestigious volume presents the history of South African society and its state without contextualising its regional legacies of colonialism and hegemony. It makes hardly any mention of South Africa’s de facto seventy-five year-long colonial rule over Namibia. Namibia experienced colonialism for a much more extended period than many other African colonies, while South Africa acted as a colonial power much longer than, for example, Germany or Italy. Yet South Africa is rarely theorised as having been a colonial state attempting to build an empire.

    => Programme

  • — Institut für Islamwissenschaft Bern, Falkenplatz 11, 3012 Bern, Seminarraum (3. Stock, Raum 308)

    Generalversammlung SGMOIK-SSMOCI

    Hier mehr erfahren

    Im Anschluss and die GV findet ein gemeinsames Essen im Restaurant Domino statt.
    http://www.domino-bern.ch/

  • — Genf

    Tagung: Contemporary Religious Movements: From Africa to the Americas and Back

    The Graduate Institute Hier mehr erfahren

    This international conference organized jointly by the Swiss Society for African Studies and the Swiss Americanists Society, with the support of the Swiss Academy of Humanities and Social Sciences, the Graduate Institute of International and Development Studies and University of Geneva, is held within the framework of Project StAR (Structures anthropologiques du religieux), a research project sponsored by the Swiss National Science Foundation.

    The transatlantic movement of beliefs and of religious practices dates back to the earliest days of the “discovery” of the Americas. Since then, there have been over five hundred years of exchange between the two sides of the Atlantic. In many cases, religious movements brought to the New World by European and African migrants were among those persecuted by the hegemonic religious institutions as heretic or pagan. Sometimes, the crossing to the New World has brought about transformation of old belief systems, leading to the creation of so-called “syncretistic” movements, such as Haitian Voodoo, Rastafarianism, Candomblé, etc. To these, we might add the Pentecostal wave, which in recent decades has been sweeping across both Latin America and Sub-Saharan Africa, transforming the religious landscapes: For instance, through the “Pentecostalization” of mainline churches, through the demonization of syncretistic and traditionalist religious expressions, through the founding of Brazilian missions in Lusophone and Eastern Africa, and through the presence of American televangelists in outdoors crusades and in the media. It is interesting to note that, despite its vigour, this transatlantic religious renewal has largely been overlooked by Europeans.

    This conference will offer an opportunity for examining these new religious forms in Africa and in the Americas using a comparative perspective. Much ink has already been spilled on this subject, and the abundance of terms in the literature testifies to its complexity. From Roger Bastide’s “syncretism” up to Adnré Mary’s “bris-collage”, pass through Canclini’s “hybridism”, Hervieu-Léger’s use of the lévi-straussian “bricolage”, and the recent “religious butinage”, researchers have been trying to account for this religious renewal which appears to defy classic concepts and models. Even as we agree with the claim that every society is in fact a hybrid society, we believe that it is useful to unpack such concepts in order to account for the ongoing flow and interplay of ideas across regions. Furthermore, today in particular, with the remarkable success to Pentecostalism in its various forms, the question of so-called syncretism deserves in-depth treatment. This conference will offer an opportunity for interdisciplinary dialogue (social anthropology, geography, history, political science etc.) between scholars of religion in the broad sense of the term, who might otherwise tend to keep to their own area of study in Africa or in the Americas. The conference is supported by the Swiss Society of African Studies and the Swiss Society of Americanists who, for the sake of this topical theme, will join together to go beyond their respective area studies.

    The conference will welcome scholars in various stages of their careers, in hope of facilitating scientific exchanges and broadening academic networks. Ce colloque est organisé en collaboration avec l'Université de Genève, la société suisse des américanistes, le Fonds national suisse, l'Académie suisse des sciences humaines et sociales et la société suisse d'études africaines.

  • — Zäziwil

    Nachwuchstagung der Asienwissenschaften 2013

  • — UniL

    Workshop: The Trouble of Love in the Arab World

  • — Universität Bern

    Diskussionsabend: Schweizerpsalm

    SGMOIK, IINOP der Universität Bern
  • — Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern

    Schweizerische Tage der Afrikaforschung 2012

    Schweizerische Gesellschaft für Afrikastudien Hier mehr erfahren

    Die zweite Ausgabe der schweizerischen Tage der Afrikaforschung findet am Freitag und Samstag, 19.-20.Oktober 2012 am Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern statt. Diese Forschungstage ersetzen die Foren der Schweizer Afrikastudien, die zwischen 1996 und 2006 durchgeführt wurden, und finden alle zwei Jahre im Wechsel mit den internationalen thematischen Kolloquien der SGAS statt. Sie dienen dem Austausch zwischen den verschiedenen AkteurInnen der Afrikaforschung in der Schweiz mit folgenden Zielen:

    • laufende Forschungsprojekte von Masterstudierenden, Doktoranden, Post-Docs und ProfessorInnen bekannt zu machen;
    • eine bessere Zirkulation der relevanten Informationen zwischen Personen und Institutionen zu ermöglichen;
    • eine Plattform für neue Synergien und Kollaborationen anzubieten;
    • die Wahrnehmung der Afrikawissenschaften in der Schweiz und in den betroffenen Hochschulen und Forschungsorganisationen zu verbessern;
    • die Institutionalisierung der Afrikawissenschaften voranzutreiben.

    Die schweizerischen Tage der Afrikaforschung haben kein spezifisches Thema und stehen allen durch die SGAS vertretenen Disziplinen offen.

    Jahresversammlung der SGAS:
    Die Generalversammlung der Schweizerischen Gesellschaft für Afrikastudien findet am Freitag Abend 19. Oktober 2012, um 18:00 Uhr statt, gefolgt von einem Abendanlass mit Jazzkonzert (Kyle Shepherd Trio, Cape Town).

    Organisation:
    Für den SGAS Vorstand: Anne Mayor und Tobias Haller
    Für das Institut für Sozialanthropologie der Universität Bern: Tobias Haller

    Tagungsgebühr:
    Mitglieder der SGAS zahlen keine Gebühren aber einen Unkostenbeitrag an das Abendprogramm (CHF 40.-/30.- Studierende).
    Die Gebühren für Nichtmiglieder betragen CHF 60.-/40.- für Tagung, Abendessen und Konzert (respektive CHF 40.-/20.- nur Tagung).

  • — Universität Bern | Hochschulstrasse 4 Raum Nr. 120 | 1. OG West

    Film: Nagib Machfus - Die Midaq Gasse („Zuqâq l-middaqq“ 1963)

    SGMOIK, IINOP der Universität Bern Hier mehr erfahren

    Nagib Machfus wäre Ende 2011 hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigen die SGMOIK und das IINOP der Universität Bern die Originalverfilmung des Romans einem interessierten Publikum. Wir laden Sie daher ein, den Film zusammen anzusehen. Nach dem Film gibt es noch Gelegenheit, für alle, die dies wollen, beim Essen weiter zu diskutieren! Der Film wird in der arabischen Originalfassung (125 Min) mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Einführung gestaltet Dr. Hartmut Fähndrich.

  • — Hörsaal KOL-G-209, Hauptgebäude der Universität Zürich

    Gastvortrag von Prof. Dr. Taner Akçam: Ottoman State Documents on the Armenians in 1915: New Researches

    Historisches Seminar Zürich, Historisches Stiftung Forschungsstelle Schweiz-Türkei, SGMOIK
  • — ETH

    The "Arab Spring" - One year on

  • — Bern

    Berner Treffen: Afghanistan - „Staying engaged“

  • — Universität Bern

    Islam-Debatten

  • — Musées d’art et d’histoire, Genf

    African memory in danger - Plundering and return of cultural and anthropological heritage in Africa

    SGAS und Laboratoire Archéologie et Peuplement de l’Afrique, Centre national de la recherche scientifique (Frannkreich) und den Musées d’art et d’histoire de Genève Hier mehr erfahren

    The African continent has been subject to plundering for centuries, the nature, form and motivation of which has varied with conquests, colonization, independence and globalization. At present, plundering and the illicit trade of cultural property have seriously affected African history and compromise the development of populations. Export of blood samples and repatriation of human remains also raise important ethical questions. For several years, laws have been formulated, agreements ratified, ethics code proclaimed and ethical commissions established. Local initiatives for cultural heritage protection appeared, the return of cultural property and biological remains was organized. Yet the positive effects have not always been seen, or the situation is shown to be more complex than expected.

    This vast issue has been recently the subject of several conferences, in Switzerland and elsewhere, oriented however particularly on cultural items of the Western world. At the federal level, the subject finds a growing response with the application of the law on the transfer of cultural items (LTBC). This conference propose to make an assessment centred on Africa, with questions focusing on national measures for the protection of cultural heritage and their effects, the state of progress made by Swiss and international legislation, the limits and perspectives of the actions of UNESCO and ICOM, cases of restitution and non-restitution, as well as ethical questions concerning acquisition, appraisal, dating, scientific exploitation and museum exhibition of anthropological and cultural heritage. In addition, less well-known topics will be addressed, such as the sociology of plundering, the exploitation of subaquatic cultural heritage and the management of cultural heritage in conflict situations. Finally, an analysis of the impact of the different local initiatives should offer perspectives on this complex and controversial issue, which is currently of great interest. This round table uniting researchers, teachers, museum curators and managers of Africanist collections places itself on the side of ethics and will address both the areas of cultural artefacts and human remains.

    The contributions to this conference were recorded and are now online on the conference website http://au.unige.ch/memoireafricaine/

  • — Universität Fribourg

    Generalversammlung

  • — Universtität Basel

    Filmabend „Jakubijan-Bau“

    SGMOIK
  • — Bern, Universität Bern, Hochschulstr. 4, Raum Nr. 106 / 1. OG Ost

    20 Jahre SGMOIK

    SGMOIK Hier mehr erfahren

    Donnerstag, 11. November 2010, 18:30 bis 20 Uhr
    Universität Bern, Hochschulstr. 4, Raum Nr. 106 / 1. OG Ost
    Vortrag Victor Kocher
    Die islamische Welt in der internationalen Ordnung:
    Von Trittbrettfahrern in die G-20?

    Victor Kocher spricht über die heutige Position der islamischen Welt in der internationalen Ordnung und die wechselhafte Geschichte ihres Verhältnisses zum „Westen“. Stationen sind die abbasidische Übersetzerschule, die europäische Renaissance und die Schliessung der Pforten des Ijtihad, Napoleons Feldzug nach Ägypten und der Rückstand der Muslime auf die industrielle Revolution des Westens. Im 20. Jahrhundert erscheinen die islamisch geprägten Länder als Opfer, die in der Uno um ihre Stellung kämpfen. Es folgen der Mega-Terrorismus der Kaida, Islamophobie und schliesslich Saudi-Arabien als Mitglied der G-20. Anschliessend Diskussion.
    Victor Kocher, Jahrgang 1952, studierte in Zürich und Genf Altphilologie und Arabisch. 1977 wandte er sich dem Nahen Osten zu, zunächst als Reisender, dann als Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. 1983 trat er in die Auslandredaktion der NZZ ein und zog 1992 als Nahostkorrespondent nach Zypern. Seit September 2009 wirkt er in Genf als Korrespondent bei Uno und internationalen Organisationen sowie für Islamfragen, den Maghreb und die Wirtschaft der Romandie.
    Donnerstag, 18. November 2010, 18:15 – ca. 21 Uhr
    Universität Bern, Hochschulstr. 4, Raum Nr. 106 / 1. OG Ost
    Der Jakubijân-Bau („‘Imârat Ya’qûbiyân 2006)
    Arabische Originalfassung mit deutschen Untertiteln (160 Min.).

    Ein Film, der ein Buch (Alaa al-Aswani: Der Jakubijân-Bau, 2002, Dt. 2007) berühmt gemacht hat – zumindest in Ägypten. Ein Film, der nicht nur wegen seiner Starbesetzung, sondern auch wegen seines Starbudgets als teuerster je gedrehter ägyptischer Film in die Schlagzeilen kam. Die Verfilmung eines Romans, der nach seinem Erscheinen im Jahre 2002 in Ägypten und der übrigen arabischen Welt jahrelang von sich reden und über sich zetern machte. Denn Alaa all-Aswanis Umgang mit politischen, persönlichen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen ist offen, kühn, salopp. Seine Art, mit der Triade des Tabus – Sex, Korruption und Religion – umzugehen, offenbart das.

    Der französische Nahostwissenschaftler Gilles Kepel schrieb eine Hymne auf den Jakubijân-Bau. Er sei „ein Meisterwerk des zeitgenössischen arabischen Romans. Es ist auch ein Buch, das man lesen sollte, um zu verstehen, was sich in den Tiefen mittelöstlicher Gesellschaften in Zeiten von al-Kaïda abspielt. Dasselbe gilt für den Film, dem dieser Roman zugrunde liegt. Marwan Hamed, geboren 1977, studierte bis 1999 an der Filmhochschule und arbeitete danach als Regieassistent für verschiedene ägyptische Regisseure. „‘Imârat Ya’qûbiyân“ ist sein Langfilmdebut und hatte 2006 auf der Berlinale Premiere.

  • — Bern, Seminarraum (3. Stock, Zimmer 308), Institut für Islamwissenschaft, Falkenplatz 11,

    Ordentliche Generalversammlung 2010

    SGMOIK Hier mehr erfahren

    Tagesordnung

    Statuarisches10:15–12:30
    1.Begrüssung durch die Präsidentin
    2.Tagesordnung
    3.Protokolle der Generalversammlung vom 25. September 2009
    und der ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. März 2010
    4.Bericht der Präsidentin und des Vorstandes
    5.Finanzena) Jahresrechnung 2009 (Tischvorlage)
    b) Budget 2010 (Tischvorlage)
    6.Statutenänderungen
    7.Erneuerungswahlen des gesamten Vorstandes
    8.Geplante Aktivitäten
    9.Diverses


    ca. 12:45 Mittagessen im Restaurant Casa d’Italia, Bühlstr. 57

    14:30 Vortrag „Paul Klee und der Orient“
    Eva Wiederkehr (Zentrum Paul Klee, Bern)

    Geographisches Institut, Universität Bern, Hallerstrasse 12

    Bitte Anmeldung bis Samstag, 16. Oktober 2010, per Mail, "Betreff GV", an: sgmoik.ssmoci@vtxmail.ch

  • — Bern, Institut für Islamwissenschaft, Seminarraum (3. Stock)

    Ausserordentliche Generalversammlung

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    Freitag, 26. März 2010, 18:15 Uhr
    Bern, Institut für Islamwissenschaft, Seminarraum (3. Stock)

    Programm
    18:15-20.00 ausserordentlcihe Generalversammlung 2010

    Statuarisches
    1. Begrüssung
    2. Tagesordnung
    3. Vorstandswahlen
    4. Zukunft der Gesellschaft
    5. Diverses

    ca. 20:00 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Athen (Falkenplatz 1)

    Anmeldung bitte bis Freitag, 19. März 2010 an sgmoik.ssmoci@vtxmail.ch "Betreff GV"

  • — Universität Basel

    Kolloquium Iran und die Welt

  • — Zürich, Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1

    Podiumsdiskussion zur Comic-Trilogie «Der Fotograf»

    Edition Moderne, Médecins Sans Frontières, Zürcher Buchhändler- + Verlegerverein, Cabaret Voltaire, SGMOIK Hier mehr erfahren

    Die Geschichte erzählt von einem Einsatz der Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) 1986 in Afghanistan, der vom jungen Fotograf Didier Lefèvre begleitet wurde. Aus dessen Fotos und Tagebuchnotizen schuf der französische Zeichner Emmanuel Guibert gemeinsam mit Lefèvre Jahre später die fesselnde Geschichte einer humanitären Aktion im Kriegsgebiet.

    Emmanuel Guibert *1964, lebt und arbeitet in Paris als Comiczeichner und Illustrator. Co-Autor von „Der Fotograf“.

    Albert A. Stahel, Prof. Dr., *1943, Titularprofessor Universität Zürich, Geschäftsführer und Vizepräsident Forum „Humanitäre Schweiz“. Er lehrt und forscht an der Universität Zürich im Fachgebiet Strategische Studien und ist zudem ausgewiesener Afghanistan-Experte.

    Juliette Fournot, lebt in Paris. Fournot wuchs im Afghanistan der 60er und 70er-Jahre auf. 1986 Leiterin der in der Trilogie beschriebenen MSF-Mission in Afghanistan.

    Emmanuel Tronc, arbeitet seit 1997 für MSF. Während den letzten Jahrzehnten immer wieder Reisen nach Afghanistan, zuletzt 2008 auf einer Explo-Mission von MSF. Tronc ist Ökonom und hat einen Master in Politwissenschaften.

    Alexandra Kedves, studierte Literaturwissenschaft und Philosophie. Anschliessend tätig als freie Kulturjournalistin für diverse Printmedien. Seit 2007 als Kulturredaktorin beim Tages-Anzeiger.

    Veranstaltung der Edition Moderne, www.editionmoderne.ch,
    im Rahmen der Langen Nacht der kurzen Geschichten

    Mit freundlicher Unterstützung von:
    Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF)
    Zürcher Buchhändler- und Verlegerverein ZBVV
    Cabaret Voltaire
    SGMOIK (Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten Islamische Kulturen)

  • — Bern, UniS, Schanzeneckstr. 1, Raum A 022

    Generalversammlung 2009

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    Freitag, 25. September 2009, 18: 30 Uhr
    in Bern, UniS, Schanzenacker 1, Raum A 022

    Programm
    18:00-20.00 Generalversammlung Statuarisches
    1. Begrüssung durch die Präsidentin
    2. Tagesordnung
    3. Protokoll der Generalversammlung vom 12. April 2008
    4. Bericht der Präsidentin und des Vorstandes
    5. Finanzen
    a) Jahresrechnung 2008 (Tischvorlage)
    b) Budget 2009 (Tischvorlage)
    6. Zukunft der Gesellschaft
    7. Diverses

    ca. 20:00 Gemeinsames Abendessen im Restaurant Athen (Falkenplatz 1)

    Anmeldung bitte bis Freitag, 18. September 2009 an sgmoik.ssmoci@vtxmail.ch "Betreff GV".

  • — University of Zurich, KOL-G-212

    Turkey 1908-1914: biographical approaches

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    This conference will attempt to ascertain the social and cultural dynamics of the Ottoman world before the catastrophe of World War I. It will emphasize the utopian moment of the Young Turk Revolution in Summer 1908, that is the hopes, fears, trends, doctrines, fraternizations and polarizations expressed against the backdrop of the crucial quest for the Ottoman Near Eastern future. The conference will tackle the years of 1908-1914 as a formative period of political, intellectual, and literary biography. Despite its clearly delimited focus on these years, it will try to bridge a century by taking as its basis the Ottoman world before its dissolution and before the victory of ethnic nationalism. At the core is the ongoing challenge of a common future, that is the challenge of a constructive appropriation of a vertiginous multitude of conflicting, or seemingly conflicting historical and cultural resources. At this
    conference we will attempt to rethink Turkey from the Ottoman world of the early 20th century, in particular from the Young Turk Revolution of 1908 and the end of the Belle Époque, instead of thinking it from its founding period, or “hour zero”, after World War I.

    Main Building of the University of Zurich, room KOL-G-212

    Thursday, 13 November
    09.15 Introduction
    09.30-10.30 Political history and biography 1908-1914: seminal years?
    Mehmet Şükrü Hanioğlu (Princeton): The CUP and the 1908 Revolution.
    Erik Jan Zürcher (Leiden): Political socialization 1908-1914.
    11.00-12.00 Icons, leaders, and mentors 1908-14 (1)
    Sacit Kutlu (Istanbul): Enver Bey, the icon of the period (in Turkish, paper in English).
    Hans-Lukas Kieser (Zurich): Talat Bey, a biographical approach.
    13.30-15.00 Icons, leaders, and mentors 1908-14 (2)
    Ali Suat Ürgüplü (Bamberg): Hayri Efendi, minister and Sheikh ul-Islam, according to his diaries.
    Funda Soysal (Istanbul): Ahmed İhsan, the founder of the journal Servet-i Fünun.
    Raymond Kévorkian (Paris): Krikor Zohrap.
    15.30-16.00 Conclusions of the first day. Discussion.

    16.30 Public lecture by Mehmet Şükrü Hanioğlu, chair of the Department of Near Eastern Studies at Princeton University, room KOL-E-18:
    Dr. Bahaeddin Shakir (1874–1922), a Young Turk par excellence

    Friday, 14 November
    09.15 Re-introduction
    09.30-11.00 Belief in an Ottoman future? The Young Turk Revolution in the provinces
    Fuat Dündar (Paris): Milli Ibrahim Pasha and Ziya Gökalp in Diyarbekir, 1908: clash of political cultures and visions?
    Bernard Lory (Paris): Pance Dorev, a Bulgarian Young Turk at Bitola/Monastir.
    Vangelis Kechriotis (Istanbul): Izmir, the Rum and the Young Turk Revolution.
    11.30-13.00 The Young Turk Revolution in the provinces (2)
    Astrid Meier (Zurich): Intellectuals in the Arab provinces.
    Henning Sievert (Zurich): Berber chief Sulayman al-Baruni: from prisoner to statesman.
    Ryan Gingeras (New York): Circassian, the Special Organization and Deep State politics: a biographical approach?
    14.00-15.00 Women pioneers
    Serpil Çakır (Istanbul): Making Women Pioneers Visible: Fatma Aliye, Ulviye Mevlan.
    Sima Aprahamian (Montreal): Ottoman Women's movements and Armenians.
    15.30-16.30 A revolution in literature? Authors, figures, translators (1)
    Stephan Guth (Oslo): 1908-14 in Turkish novels.
    Erol Köroğlu (Istanbul): Historical and political positioning of literary authors 1908-14.
    16.30-17.00 Conclusions of the second day. Discussion.

    Saturday morning, 15 November
    9.30-10.30 A revolution in literature? (2)
    Kévork Bardakjian (Ann Arbor): The fatal failure of the Muses: literary biographies of Daniel Varuzhan and Siamanto.
    Ahmet Altan (Istanbul, to be confirmed): Writing today on the Second Constitutional Period.
    11.00-12.30 From Union and Progress to the European Union, and reform, or to an apocalyptical Middle East? Rethinking a century.
    Fatma M. Göçek (Ann Arbor): From 1908 to 2008: A sociological analysis of continuity and change.
    Hamit Bozarslan (Paris): From CUP to “Ergenekon”: dynamics of violence and State-coercion in Turkey.

    Final discussion.

    Sponsored by: University of Zurich, Gerda Henkel Foundation, Swiss National Science Foundation, Schweizerische Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen, Research Foundation Switzerland-Turkey

    Contact: PD Dr. phil. Hans-Lukas Kieser (hlk@access.uzh.ch) or lic. phil. Doris Rütimann(d.ruetimann@access.uzh.ch).
    Stand: 29.10.2008

  • — Universität Genf

    Kolloquium "Writing the History of Iraq"

  • — Kollegiengebäude der Universität, Petersplatz 1, Hörsaal 120

    Dr. Samuel M. Behloul (Universität Luzern): Islam und Katholizismus. Religionen als Thema öffentlicher Diskurse gestern und heute

  • — Bern, Institut für Islamwissenschaft und Neuere Orientalische Philologie, Falkenplatz 11

    Generalversammlung 2008

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    Generalversammlung 2008
    Samstag, 12. April 2008, 10.00-12.30 Uhr

    in Bern, Institut für Islamwissenschaft und neuere Orientalische Philologie,
    Falkenplatz 11

    Programm
    10:00-12.30 Generalversammlung
    Statuarisches
    1. Begrüssung durch die Präsidentin
    2. Tagesordnung
    3. Protokoll der Generalversammlung vom 28. April 2007
    4. Bericht der Präsidentin und des Vorstandes
    5. Finanzen
    a) Jahresrechnung 2007 (Tischvorlage)
    b) Budget 2008 (Tischvorlage)
    6. Ersatzwahlen Vorstand
    7. Zukunft der Gesellschaft
    7.1 Überprüfung und Aktualisierung der Vereinszwecke
    7.2 Wer ist unser Publikum?
    7.3 Mögliche neue Schwerpunkte und Initiativen
    7.4 Aufgabenverteilung zwischen Vorstand und aktiven Mitgliedern für einzelne Projekte
    8. Diverses

    ca. 13:00 Gemeinsames Mittagessen im Restaurant Mappamondo (Länggassstr. 44)

    Anmeldung bitte bis Sonntag, 5. April 2008 an sgmoik.ssmoci@vtxmail.ch "Betreff GV".